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Ein beachtlicher Zuwachs

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Der belgische DIY-Markt beziffert sich auf einen Wert von 2,6 Mrd. €. Das wertmäßige Wachstums lag 2004 bei 5,1 Prozent und der volumenmäßige Zuwachs bei 6 Prozent. Starke Wachstumsträger waren der Sortimentsbereich „Dekoration“, der um gut 17 Prozent zulegte, sowie Gartenprodukte mit einem Plus von 22 Prozent.
Die wichtigsten belgischen DIY-Handelsunternehmen haben Ende 2004 rund 350 Standorte im Land betrieben. Der selbständige Einzelhandel hält einen Marktanteil von rund 45 Prozent, doch mehr und mehr Unternehmen orientieren sich strategisch neu und verhelfen den Franchisegruppen zu neuem Wachstum.
Im vergangenen Jahr stand Hubo vor der Herausforderung, die zwölf übernommenen Superbois-Filialen auf das Hubo-Konzept auszurichten. Nach sieben Monaten waren acht Standorte angepasst – mit Wachstumsraten von mehr als 30 Prozent.
Brico konnte sich durch die erfolgreiche Eröffnung eines Brico Plan It-Marktes in Kortrijk und die Umwandlung der sechs Leroy Merlin-Standorte doch noch neue Impulse geben. Darüber hinaus wurden vier Märkte (je 5.000 m² große) neu gestaltet. Gamma hat nach drei Jahren den vollständigen Umbau der Bricorama-Standorte abgeschlossen. Für den geplanten Markt in Aarlen wurde außerdem die Genehmigung erteilt.
Verschiedene erfolgreiche unabhängige Einzelhändler machten mit Investitionen in ihre DIY-Konzepte von sich reden. So AsterX Devrieze in der Region Mechelen und Hobbyrama in der Region Gent.
Nach einer noch neuen Marktuntersuchung von GfK Belgien liegen die durchschnittlichen Quadratmeterumsätze aller DIY-Standort bei 2.000 €, die der Baumärkte bei 2.500 €. Diese Zahlen werden von verschiedenen Unternehmen allerdings in Frage gestellt. Möglicherweise weisen sie tatsächlich einige Unzulänglichkeiten auf. Im Schnitt verfügen die Märkte über eine Verkaufsfläche von 2.300 m². Die Gamma-Märkte sind mit 1.700 m² etwas kleiner, die Briko Dépots mit 11.000 m² wesentlich größer.
Gerade in einem so kleinen Land wie Belgien hängt der Preiswettbewerb als Damoklesschwert über den Renditezahlen. Der Warenimport aus Südostasien hat stark zugenommen. Die größten drei Handelsunternehmen haben in auffallender Weise ihre Sortimente angepasst und sprechen von einem Eigenmarkenanteil von rund 20 Prozent. „Legio“, ein neuer Wettbewerber am Markt hat „Overstock“-Standorte eröffnet, an denen ausschließlich Containerimporte aus China verkauft werden.
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