diy plus

Drei Partner, ein Vertrieb

Im Vermarktungsverbund Master Stauden arbeiten drei selbständige Produzenten zusammen. Sie bieten regionale Betreuung bei bundesweiter Belieferung.

diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Download: Drei Partner, ein Vertrieb (PDF-Datei)
Sie verkaufen Stauden, aber eigentlich liefern sie Ideen: Mit diesem Selbstverständnis treten die drei Gesellschafter von Master Stauden, Holm, am Markt auf. Schon die Konstruktion des 1995 ins Leben gerufenen Unternehmens zeugt von Kreativität: Es handelt sich nicht um eine Genossenschaft, sondern um eine Kooperation der drei selbständigen mittelständischen Produzenten Häussermann Stauden und Gehölze aus Möglingen bei Stuttgart, Stauden Ihm in Zehren bei Dresden und Stauden Röttger aus Holm nördlich von Hamburg. Die Vorteile auch aus der Sicht der Kunden: Übersichtlichkeit und Flexibilität.
Jeder der drei Partner behält dadurch seine Selbständigkeit. Die Arbeitsteilung ist klar geregelt: Jedes Unternehmen hat sein festes Verkaufsgebiet, aber die Fakturierung erfolgt zentral. Die Abrechnung untereinander ist nach Umsatzanteilen geregelt.
Wichtig für die Kunden: Sie werden regional betreut und haben es immer mit festen Ansprechpartnern zu tun – und das sind auch die Inhaber, die Wert darauf legen, selbst im Außendienst beim Kunden präsent zu sein. Dieses Prinzip gilt auch für die bundesweit tätigen Filialbetriebe aus der Baumarkt- und Gartencenterbranche. Sie werden von einem festen regionalen Partner betreut, die Lieferung an die Märkte erfolgt je nach Standort durch die drei Master Stauden-Gesellschafter.
Auf Messen wie der Gafa und der IPM ist der Unternehmensverbund kontinuierlich mit neuen Ideen vertreten. So werden dem Handel beispielsweise Präsentationsmöglichkeiten mit einem eigens entwickelten Tisch angeboten, der in Kombination mit informativen Bildtafeln oder den emotional gestalteten Bannern neue Platzierungsmöglichkeiten schaffen und damit den Abverkauf fördern soll. „Die Pflanze im Verkauf muss sich qualitativ so darstellen, wie sie sich in das Umfeld des Gartens einfügt. Das Kaufinteresse des Kunden wendet sich demzufolge relativ schnell den stärkeren Qualitäten zu“, beschreibt Geschäftsführer Erich Luer das Prinzip.
Um dem Endkunden Lust aufs Kombinieren zu machen, ihm die richtige Auswahl zu erleichtern und den Impulskauf anzuregen, bietet das Unternehmen auch themenorientierte Verkaufsetiketten an. „Zauberhafter Herbst“ lautet beispielsweise eines der Themen. Abgebildet sind außer der jeweiligen Staude eine Musterschale mit Bepflanzungsvorschlag sowie zwei weitere passende Sorten.
Flexibilität legt Master Stauden bei den Topfgrößen an den Tag. Denn nach der Hauptverkaufszeit März bis Mai, in der…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch