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Das große Ganze

Münster will mehr als Gewächshaustische anbieten: Ein Gesamtprogramm, das dem Kunden größtmögliche Flexibilität erlaubt.

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Neu erfinden will Münster den Gewächshaustisch nicht, aber „den Kunden immer etwas Neues bieten“. So formuliert Geschäftsführer Mirko Münster den Anspruch des in Reichstädt bei Dresden ansässigen Unternehmens.
Auch zur diesjährigen IPM hat der Gartencenter-Ausstatter eine Erweiterung seines Programms mitgebracht. Die Aluminiumprofile zu sämtlichen Tischversionen sind nun nicht nur in Aluminium naturblank oder als Einbrennlackierung in den RAL-Farben zu haben, sondern auch in einer Beschichtung erhältlich, die eine Holzmaserung imitiert. „Das ist ein wärmerer Ton, den einige Kunden jetzt einsetzen wollen“, beschreibt Münster den Vorteil.
So hat es Münster immer gehalten und ist bislang gut damit gefahren: Rückmeldungen der Kunden auf- und ernst nehmen und dadurch Innovationen auf den Markt bringen, die der Markt auch verlangt. „Die Kunden haben mit ihren Erfahrungen in der Praxis bessere Ideen, als wir sie jemals aus der Schublade ziehen können“, sagt Münster.
Eine der wichtigsten technischen Entwicklungen ist das automatische Bewässerungssystem, das Münster im Jahr 2001 herausgebracht hat. Es kommt mit einer einzigen zentralen Wasserentnahmestelle aus. Das Wasser wird nicht durch ein im Boden verlegtes und entsprechend aufwändiges Leitungsnetz an die Tische verteilt, sondern über Rundbogen, die die Gänge zwischen den Tischreihen überspannen. Sind die Tische in Sektionen aufgeteilt, kann das Bewässerungssystem sogar jede einzelne Sektion gesondert ansteuern und das Wasser je nach Vorgabe dosieren.
Dabei legt Münster Wert darauf, dass sämtliche angebotenen Produkte Teil eines Gesamtprogramms sind, aus dem der Kunde die für sein Gartencenter benötigten Elemente wählen und kombinieren kann. „Dem Kunden höchste Flexibilität zu ermöglichen ist uns ganz wichtig“, erläutert Mirko Münster. „Die Produkte sind vom Schlauch über das Profil bis zur Befestigung aufeinander abgestimmt. Wir können alles aus einer Hand anbieten.“ Die Höhe verstellen, Masten anbringen oder wieder abbauen, den Standort verändern – all das ist ohne Probleme möglich.
Erweiterungen des Programms wie beispielsweise die Ampelkrallenständer, Aufsatztische oder Aluminiummarkisen sind deshalb immer so konstruiert, dass sie ohne Eingriffe in bestehende Anlagen eingefügt werden können. So kommen Befestigungen – zum Beispiel für einen Blumenampelständer – ohne Bohrungen aus. Der Basistisch kann also immer wieder auch für andere Zwecke eingesetzt werden.
Flexibilität hat einen weiteren Aspekt: Mit den…
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