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Der Kulturtopf als Marketinginstrument

Pflanztöpfe sind viel zu schade, um sie nicht für die Kommunikation mit dem Kunden zu nutzen. Der Kunststoffspezialist Pöppelmann hat ein System für das Bedrucken dieser Flächen entwickelt.
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Download: Der Kulturtopf als Marketinginstrument (PDF-Datei) Pflanztöpfe gehören wohl zu den unterschätzten Produkten im Gartenmarkt. Das könnte sich mit einer Innovation ändern, die Pöppelmann in diesem Jahr eingeführt hat: Unter der Bezeichnung „Tekuvision“ will das Unternehmen den marketingorientierten Pflanztopf in der Branche einführen. Grundidee der neuen Produktserie ist es, die Außenfläche von Kulturtöpfen für die Kommunikation mit dem Kunden zu nutzen. Mit Tekuvision ist es nun möglich, ein vollflächiges brillantes Druckbild auch in Farbe auf den Teku-Kulturtöpfen aufzubringen. Davon, so ist man bei Pöppelmann überzeugt, geht eine starke abverkaufsfördernde Wirkung am PoS aus. Der Kulturtopf, so die Idee, wird dadurch zum attraktiven Pflanztopf und emotionalen Marketinginstrument. Neben Bildern können über die Bedruckung auch Kultur- und Pflegetipps oder bei Nutzpflanzen Rezeptvorschläge kommuniziert werden. Das Unternehmen betont außerdem den Kostenaspekt, denn im Vergleich zum so genannten In-Mould-Labelling, bei dem ein Etikett vorab in den Produktionsablauf der Töpfe eingebracht wird, sei die Tekuvision-Methode besonders kostengünstig. Als Zielgruppe für seine Innovation sieht das Unternehmen Züchter-, Saatgut- und Jungpflanzenbetriebe ebenso wie Handelsketten oder Gärtnerorganisationen. Dass Pöppelmann dabei die gesamte Produktionskette im grünen Markt im Blick hat, ist kein Zufall; schließlich liegt eine der Wurzeln des Traditionsunternehmens im Zuliefermarkt für den Gartenbau. Noch heute ist der Bereich Garten und Gartenbau die größte Sparte, in der der Spezialist für Kunststoffprodukte tätig ist (Marke Teku). Weitere Geschäftsfelder sind die Automobil-Zulieferindustrie (K-Tech), Verschlüsse wie zum Beispiel Kappen und Stopfen (Kapsto) sowie Funktionsteile und Verpackungen für Lebensmittel, Kosmetik und Medizintechnik (Famac). Das 1949 von Josef Pöppelmann gegründete Unternehmen versteht sich mit seinen inzwischen mehr als 1.200 Mitarbeitern nach wie vor als Familienunternehmen. Die Produktion erfolgt in zwei Werken in Lohne mit insgesamt 22 Produktions- und Lagerhallen und einer Fläche von 290.000 m2 sowie in Rixheim (Frankreich). Derzeit wird ein weiteres Werk in den USA in Betrieb genommen. Insgesamt umfasst das Teku-Sortiment 900 Standardartikel mit rund 2.600 Ausführungen. „Wir haben das weltweit umfangreichste Programm aus einer Hand“, meint Constanz Dorniak. Als Verkaufsleiter für Teku-Pflanztöpfe kommt es ihm besonders darauf an…
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