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Die aktuelle Baumarktstruktur der Schweiz

Vergleicht man deutsche Baumarkt-daten mit der Schweiz, so fällt auf, wie ähnlich und doch verschieden beide Länder sind, so die Gemaba.
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In den vergangenen Jahren haben mit Bauhaus, Hornbach und Obi deutsche Unternehmen ihre Präsenz in der Schweiz verstärkt. Nach wie vor stehen aber Daten über die Struktur des dortigen DIY-Einzelhandels im wesentlichen nur bezogen auf die Gesamtsituation zur Verfügung. Für die Gemaba-Unternehmensberatung war dies der Anlass, auch einmal die Situation in der Schweiz regional detaillierter unter die Lupe zu nehmen. Dabei wurde nicht nur eine entsprechende Bestandsaufnahme durchgeführt, sondern ergänzend auch eine Gegenüberstellung mit der Situation in Deutschland vorgenommen. Im Rahmen einer Datenauswertung im 3. Quartal 2008 wurden in der Schweiz insgesamt 190 Märkte festgestellt. Erfasst wurden – bei im Zweifel großzügiger Auslegung – Baumärkte im Sinne der für die deutschen Märkte zugrundegelegten Gemaba-Definition, die eine überdachte Verkaufsfläche von 1.000 m² und ein breites Sortiment ohne ausgeprägten Schwerpunkt voraussetzt. Hierdurch bleiben die insbesondere im ländlichen Raum für die Versorgung zwar nicht unwichtigen, aber schwerpunktmäßig auf Garten- und landwirtschaftlichen Bedarf ausgerichteten Landi-Märkte auch dann unberücksichtigt, wenn sie die geforderten Größenkriterien erfüllen. Die als Baumärkte klassifizierten Einheiten verfügen in der Schweiz insgesamt über eine Gesamtverkaufsfläche von rd. 640.000 m² (s. Tabelle 1). Die Baumarkt-Situation in der Schweiz wird seit Jahren durch die Unternehmen Coop mit ihren Vertriebslinien bau+hobby, brico + loisirs sowie edile+hobby, Migros mit Do it + Garden und Jumbo (teilweise unter der ergänzenden Firmierung Maximo und easy) geprägt. Die Zahl der insgesamt vorhandenen Baumärkte hat sich in den letzten Jahren nur unwesentlich verändert; ein Trend zu größeren Betriebsgrößen ist zumindest bei den Schweizer Unternehmen nur bedingt festzustellen. Über 6.000 m² Verkaufsfläche liegen in erster Linie von Hornbach, Obi mit der Migros als Franchisenehmer und Bauhaus. Verschiedene mittelständische Anbieter sind dem Franchise-System Do it angeschlossen. Die nachfolgende regionale Darstellung der Daten erfolgt auf der Grundlage der vom Schweizer Bundesamt für Statistik festgelegten sieben Großregionen, deren Einteilung unter rein statistische Gesichtspunkten vorgenommen worden ist. Die sieben Großregionen setzen sich aus den folgenden Kantonen zusammen:
Genferseeregion: Waadt, Wallis, Genf
Espace Mittelland: Bern, Freiburg, Solothurn, Neuchatel…
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