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Stabil im Wandel der Zeiten

Die Firma Bever und Klophaus feiert in diesem Jahr das 200-jährige Jubiläum. Tradition und Innovation waren in diesem langen Zeitraum für das Unternehmen nie ein Widerspruch.
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Als die Firma Bever und Klophaus vor 200 Jahren gegründet wurde, war Deutschland seit Jahren von französischen Truppen besetzt. Seither hat das Unternehmen nicht nur dies überstanden, sondern noch einige Stürme mehr: die Befreiungskriege, verschiedene Revolutionen, zwei „Weltkriege, Währungsreform und Ölkrise. „200 Jahre“, bringt es der heutige Geschäftsführer Hans-Dietrich Mohr auf den Punkt, „das bedeutet einen Riesensprung von der Postkutsche zur Raumfahrt.“ Bever ist in all diesen Jahren nicht zum Branchenriesen geworden. „Das ist auch künftig nicht unser Ziel“, erklärt Mohr. „Aber wir wollen unsere Produkte und Produktionsmethoden stetig verbessern und unser Fertigungsprogramm um attraktive Artikel weiter ergänzen.“ Die Firma Bever & Klophaus GmbH hat ihren Ursprung im Jahr 1809. Damals gründete Johann Ludwig Büxenstein in Elberfeld die Firma als Handelshaus. 1820 nahm die Eisenhandlung Schaeffer und Bever in Schwelm ihre Arbeit auf. Die Firmen J. L. Büxenstein, weitergeführt durch den Teilhaber Wilhelm Klophaus, und Schaeffer und Bever vereinigten sich 1843 zur Firma Bever und Klophaus mit Sitz in Schwelm. Seit diesem Zeitpunkt stellt das Unternehmen Türschlösser in eigener Fertigung her. Das ist auch heute noch so. Die Produktpalette des 55 Mitarbeiter zählenden Unternehmens umfasst Sonderanfertigungen genauso wie Standardschlösser aus den Bereichen Einsteck- und Kastenschlösser, Schlösser für den Metallbau und Kastenschlösser für Altbausanierungen. Zu den Kunden zählen Baumärkte, der Eisenwaren-, Einzel- und Großhandel sowie Schlüsseldienste. Neben Deutschland und Europa wird auch in die USA, nach Kanada sowie nach Australien geliefert. Das Servicelager umfasst mehr als 1.500 Türschlosstypen. „Durch diese lückenlose Versorgung direkt vom Hersteller bieten wir den Kunden kompetente Beratung zu günstigen Preisen“, sagt Geschäftsführer Mohr. Hans-Dietrich Mohr, der das Geschäft in sechster Generation von seinem Vater übernommen hat, wurde 2004 für seine 28-jährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht sowie für seine 40-jährige unternehmerische Leistung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Tradition und Innovation waren auch für ihn nie ein Widerspruch, im Gegenteil. „Wir nutzen Erfahrung und Innovationskraft, um uns ständig weiterzuentwickeln“, so Mohr. Ein wichtiger Schritt wurde zu Beginn der 70er Jahre getan. Damals begann man neben dem Fachhandel auch Baumärkte mit…
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