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"Viel Arbeit für die Branche"

Die neue Trendstudie "Die Zukunft der Baumärkte" von Ulrich Eggert bei BBW Marketing Dr. Vossen sieht eine "Verschnaufpause für die Baumarktbranche". DIYonline dokumentiert die Ankündigung:
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"Die zweite Jahreshälfte 2009 hat den Baumarkthandel in Deutschland entgegen aller Erwartungen wieder in einem positiveren Licht erscheinen lassen, auch wenn die Wachstumsrate mit etwa 0,5 Prozent noch bescheiden ausfiel. Mit diesem Ergebnis konnten die Experten vor dem Hintergrund der Krise nicht unbedingt rechnen. Aber es hat sich erneut gezeigt, dass sich die Krise für einzelne Branchen sogar belebend auswirken kann, und zwar dann, wenn die Verbraucher aufgrund der finanziellen Lage gezwungen sind, mehr Freizeit zu Hause zu verbringen. Viele Wohnungen und Gärten erhielten daher im Verlaufe des Jahres Verschönerungen, die mit einem Einkauf im Baumarkt ihren Anfang nahmen. Die Nachfrage stieg in fast allen Warenbereichen. Farben und Malerbedarf wurden besonders häufig nachgefragt ebenso wie bauchemische Produkte oder Baustoffe. Auch bei den Gartensortimenten zeigt die Verkaufskurve ungebrochen nach oben. Der Bereich Elektro, vor allem dank der hohen Nachfrage nach Lampen und Leuchten, die Baustoffe/Bauchemie, Werkzeuge/Maschinen, die Fachabteilung Sanitär/Heizung sowie das Sortiment Eisenwaren und Sicherheitstechnik legten im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu. Besonders erfolgreich waren die Saisonartikel, die mit der stetigen Vergrößerung der Sonderverkaufsflächen beispielsweise für den Oster- und Frühlingsmarkt, für die Halloween-Artikel oder natürlich auch für die Weihnachtszeit Umsätze mit zweistelligen Zuwachsraten aufwarteten. Auch für das laufende Jahr geben sich die Experten des Baumarkt-Verbandes durchaus zuversichtlich. dass die Ausgaben für die Gestaltung von Haus und Garten nicht so sehr zurückgehen werden. Hoffentlich beinhaltet diese Aussage nicht nur einen Zweckoptimismus, denn es gehört nicht sehr viel Fantasie zur Erkenntnis, dass sich der Verdrängungswettbewerb innerhalb der Branche noch weiter verschärfen wird. Die "Grenzen des Wachstums" sind auch im Bereich der Bau- und Heimwerkermärkte erreicht: Die kontinuierliche Flächenausweisung führt zu einer deutlich sinkenden Flächenproduktivität der deutschen Baumärkte. Die Folge sind Discountstrategien "20 %-Aktionen" u. a. m., die der Marge sehr abträglich sind und zu einer knallharten Rentabilitätsorientierung führen. Auf der anderen Seite sind die Ansprüche der Verbraucher nicht rückläufig, Der Verbraucher fordert heute einen recht günstigen Preis bei einer qualifizierten Beratung. Gerade bei den personengebundenen Leistungs- und Servicemerkmalen zeigt die Branche jedoch größere…
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