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Praktiker definiert alle Investitionen in bestehende Märkte als „Non Retail“ und grenzt diese damit sauber von anderen Kosten ab. Das Ziel ist, nicht nur Kosten zu sparen, sondern die Prozesse insgesamt transparenter zu gestalten.
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Im Spannungsfeld einer durch die Wettbewerbssituation diktierten Preispolitik und zu erwirtschaftender Deckungsbeiträge wird es immer wichtiger, Geschäftsprozesse effizient und transparent zu gestalten. Dies gilt im Einzelhandel für das operative Kerngeschäft, aber mittlerweile verstärkt auch für flankierende Sekundärprozesse wie die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen für ein Filialnetz. Im Zuge einer solchen Optimierung wurde in der Praktiker AG noch vor der aktuellen Restrukturierungsphase ein Projekt auf den Weg gebracht, das die sekundären Prozesse des Unternehmens überarbeiten und neu systematisieren sollte. Bei einem Portfolio von über 400 Baumärkten im In- und Ausland fließen Investitionen vor allem in die Filialstruktur. Nur einen Teil machen Investitionen in die Erschließung und den Bau neuer Märkte aus. Vielmehr sind es das Facility Management, Ergänzungs- und Erweiterungsinvestitionen aus Modernisierungsprogrammen sowie Umbauten und Instandsetzungen, die sich auf die Ausgabenstruktur auswirken. Eine Abgrenzung von Investitionen gegen Kosten ist nicht immer eindeutig. Inzwischen definiert Praktiker die Sekundärprozesse als „Non Retail“. Doch der Aufgabenbereich eines zeitgemäßen Investitionscontrollings muss weiter gefasst sein als nur die Planungsphase von Investitionen mit einer quantitativen Analyse zu begleiten. Bei Praktiker hatte man hinsichtlich der Nachverfolgung von Investitionsentscheidungen bereits ein hohes Niveau erreicht, weil die Ist-Zahlen dem Projektcontrolling durch Zusatzkontierungen zur Verfügung standen und damit Soll-Ist-Vergleiche auf aktueller Datenbasis möglich waren. Indem die Beschaffung von Investitions- und Verbrauchsgütern zu weiten Teilen aber immer noch über das Retail System erfolgte, fehlten vor allem Steuerungs- und Korrekturmöglichkeiten während der Realisierung. Um das ganze Bündel an Problemen zu lösen griff Praktiker auf eine Systemlösung der Libra Software GmbH zurück, unter anderem deshalb, weil diese für die Investitions- und Projektplanung und das Workflowsystem für Genehmigungsverfahren und Budgetierung bereits im Einsatz ist. Die Webtechnologie ist im User Interface so weit fortgeschritten, dass der Unterschied zu Windows-Anwendungen kaum noch spürbar ist und Software nicht lokal installiert werden muss, was eine erhebliche Erleichterung für Rollout und Wartung bedeutet. Die Server stehen im Praktiker-Rechenzentrum, das Management des Server-Betriebs ist outgesourct. Von dieser zentralen…
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