Da geht’s lang: Die Botschaft des Messemottos war nicht zu übersehen.
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Da geht’s lang: Die Botschaft des Messemottos war nicht zu übersehen.
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Sagaflor

Richtung Zukunft

Weiterentwickelte Systemleistungen, neue Eigenmarken und Sortimentskonzepte: Die Sagaflor hat auf der Garten- und Zooevent ein weiteres Mal gezeigt, welchen Nutzen Kooperationen stiften können.
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Würde man sich nur an den Kennzahlen orientieren, müsste man sagen: Wie für alle anderen Marktteilnehmer war 2013 auch für die Sagaflor kein einfaches Jahr. Wenn man sich allerdings auf der Garten- und Zooevent angesehen hat, was sich in diesem Jahr innerhalb der Kooperation getan hat, drängt sich ein anderer Eindruck auf. Da wurde in den Vertriebssystemen einiges angestoßen, was 2014 zur Entfaltung kommen soll.Genau so wollte die Kooperation schließlich auch ihr Messemotto verstanden wissen: „Richtungsweisend“ soll den Mitgliedern Orientierung geboten werden auch in Zeiten, in denen die gewohnten Umsatzsteigerungen wetterbedingt ausfallen (s. Kasten) oder in denen die „Beendigung der Zusammenarbeit mit einer großen Gartencentergruppe“, wie es in der Pressemitteilung heißt – gemeint ist die Übernahme der insolventen Gartencenter Augsburg-Gruppe durch eine Hellweg-Tochter –, zu verkraften ist.Dass die Gesamtsituation der Kooperation auch in diesem Jahr als gut eingeschätzt wird, hängt sicherlich auch mit der Stärke ihrer Vertriebssysteme zusammen. „Die Stimmung ist nicht schlecht“, bilanziert jedenfalls Joachim Crones, Leiter des Systems Bellandris, seine Gespräche mit den Mitgliedern auf der Messe.Er hat zusammen mit dem Bellandris-Team in der Sagaflor-Zentrale das Jahr genutzt, die Systemleistungen beispielsweise für die Planung von Neustandorten, aber auch für den Einkauf über die Zentrale zu verbessern. Außerdem wurden Neuzugänge zur Gruppe vorbereitet: Im kommenden Jahr stehen drei Eröffnungen – ein Neubau und zwei Umstellungen – an.Um eine Bestandsaufnahme der Marktstellung aller bestehenden Bellandris-Gartencenter zu bekommen, hat die Gruppe außerdem eine Testkaufstudie in Auftrag gegeben. Jeder der 45 Standorte wurde fünf Mal von den mystery shoppern besucht, die mehrere Standardsituationen wie Beratungsgespräche, Kassensituation und Reklamationen bewertet haben.Generell belegt die Studie – nicht wirklich überraschend – nach Angaben der Kooperation ein hohes Niveau der Fachkompetenz bei den Mitarbeitern in den Gartencentern und ihrer Freundlichkeit. Sie deckt allerdings auch Schwächen im Bereich des zielgerichteten Verkaufens auf.Sehr dynamisch präsentiert sich das Vertriebssystem „grün erleben“, denn die Gruppe hat sich einen neuen Claim gegeben „Grün macht glücklich“, versichern die Pflanzenspezialisten ihren Kunden. Darüber hinaus haben die Mitglieder ihr Selbstverständnis in sieben Punkten zusammengefasst, mit denen sie ihren Kunden…
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