Universalerde
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Die Bio-Universalerde von Compo wurde Testsieger bei der Stiftung Warentest.
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Compo

Bekannt wie ein buntes Schaf

Compo führt ein neues Bio-Konzept mit Erden, Düngern und Pflanzenschutzprodukten ein. Dabei will der Hersteller auch seine Markenstärke ausspielen.
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Die bunten Schafe auf der Spoga+Gafa haben für ein gewisses Aufsehen gesorgt, und das, wofür sie standen, nicht minder - der neue Inhaltstoff, den Compo für seine Bio-Langzeit-Dünger verwendet. Sie bestehen nämlich zu 50 Prozent aus Schafwolle. Der Rohstoff wird aus Europa bezogen. Er enthält neben Stickstoff auch Kalium und Phosphat.Damit bildet er die Basis für organische Dünger mit einer, wie das Unternehmen betont, besonders langen Wirkungsdauer von fünf Monaten und einer Sofortwirkung. Darüber hinaus verfügt die Wolle über eine hohe Wasserspeicherfähigkeit. Die zu Pellets gepressten Dünger können mehr als ihr Eigengewicht an Wasser aufnehmen und sorgen so für eine verbesserte Versorgung der Pflanzen.Eingebunden ist der neue Dünger in eine ganze Bio-Produktlinie (s. Kasten). "Mit der Einführung des Compo Bio-Vollsortiments greifen wir einen globalen Trend auf: den Trend nach ökologisch bewusstem, modernem Lebensstil", sagt Oliver Trappmann, der bei Compo das internationale Marketing im Consumerbereich leitet. "Dieser Trend hat den Massenmarkt erreicht und spricht alle Gesellschaftsgruppen und Altersklassen gleichermaßen an."Die Zahlen, die Compo 2013 dafür ermittelt hat, sprechen für sich: Bei einem Gesamtvolumen von 677 Mio. € zu Verbraucherausgaben beträgt der Marktanteil der Bio-Produkte im Markt für Blumenerden, Düngemittel und Pflanzenschutz bereits 15 Prozent; dies entspricht einem Volumen von rund 100 Mio. €. In einzelnen Marktsegmenten liegt der Anteil bereits darüber, so auch bei Dünger mit 20 Prozent und Pflanzenschutz mit 23 Prozent.Noch spiegeln diese Zahlen nicht ganz das überwältigend positive Image von Bio-Produkten wider. Denn drei Viertel (76 Prozent) der Garten- und Pflanzenbesitzer im Alter zwischen 25 und 79 Jahren meinen, dass man Bio-Erden bei Gemüse und Kräutern im Garten einsetzen sollte. Praktisch genauso viele (75 Prozent) halten sie für besser für die Umwelt als andere Produkte. Und jeweils 65 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Bio-Produkte sicherer sind, weil sie weniger oder keine chemisch-synthetischen Stoffe enthalten, und dass sie gesünder sind.Dass Bio-Produkte als besonders relevant für die Anwendung an Nutzpflanzen gesehen werden, zeigt auch, welches Marktpotenzial diese Produkte haben. Denn Nutzpflanzen sind geradezu ein Trend. Derzeit haben 82 Prozent der Garten- und Pflanzenbesitzer eine Nutzpflanze - Tendenz steigend. Unterstützt wird dieser Trend durch Themen wie Urban Gardening und Kochen.
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