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Deutliches Minus bei Möbeln


2013 fiel nachvorläufigen Angaben vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) der Umsatz der deutschen Möbelindustrie um 3,5 Prozent auf  16,1 Mrd. € gegenüber 16,6 Mrd. € im Jahr 2012. Grund dafür sei, dass die traditionellen Kernmärkte im Ausland weiterhin schwächeln würden und es im Inland immer schwieriger werde, die frei verfügbaren Einkommen der Kunden Richtung Möbel zu lenken. So gingen die Ausfuhren nach Frankreich in den ersten zehn Monaten 2013 um knapp elf Prozent und in die Niederlande sogar um fast 16 Prozent zurück. Auch Österreich mit minus sechs Prozent blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auch wenn die Möbelausfuhren in die USA um 18,5 Prozent und nach China um 16,7 Prozent stiegen, konnten damit die Rückgänge in Europa nicht kompensiert werden. Insgesamt sanken die Möbelausfuhren im Jahr 2013 (Januar bis Oktober) um 4,1 Prozent auf 7,6 Mrd. €. Im Inland gab es die größten Umsatzrückgänge bei den Wohnmöblern, die 7,1 Prozent weniger verkauften, und bei den Matratzenherstellern mit 12,9 Prozent. Für das Jahr 2014 erwartet der Verband deshalb lediglich einen stabilen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. 

Anti-Dumpingverfahren in Gang gesetzt


Wie der Verband der Europäischen Laminatfußbodenhersteller e.V. (EPLF) aus Bielefeld meldet, hat das Generaldirektorat für Importe des Ministeriums für Wirtschaft der Türkei durch Veröffentlichung in der "Official Gazette" am 18. Dezember 2013 ein Anti-Dumping-Untersuchungsverfahren in Gang gesetzt. Dieses Verfahren richte sich gegen Laminatfußböden mit Herkunft aus Deutschland, so der EPLF. Alle deutschen Hersteller seien aufgefordert, bis zum 24. Januar 2014 der türkischen Behörde auf der Basis eines äußerst umfangreichen Fragebogens detaillierte, teilweise sehr betriebsinterne Angaben mit Beweismaterial vorzulegen. Der EPLF hat sich im Namen seiner deutschen Mitglieder an das türkische Wirtschaftsministerium gewandt, um angesichts der in Deutschland üblichen Arbeitspause zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige eine Fristverlängerung zu erreichen. Gleichzeitig wurden auch der EU-Handelskommissar Karel De Gucht sowie das Bundeswirtschaftsministerium informiert. EPLF-Geschäftsführer Peter H. Meyer: "Auch wenn die Türkei noch nicht zur EU gehört - wir möchten im Interesse des ungehinderten Warenverkehrs innerhalb Europas alles rechtlich Zulässige tun, um das Entstehen nicht angemessener, neuer Handelsbarrieren zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir aber auch die…
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