Mauk, Oberursel
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Einkaufserlebnis auf großen Flächen, beispielsweise realisiert bei Mauk in Oberursel.
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Sagaflor

Wohlgefühl und Wirtschaftlichkeit

Die Sagaflor hat einen neuen Vorstand, ihr Vertriebssystem Bellandris einen neuen Leiter. diy hat Christian Appel und Agâh Schaumburg nach ihren Zielen gefragt.
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Herr Appel, Sie sind seit September bei der Sagaflor. Was beeindruckt Sie in dieser Kooperation am meisten?


Christian Appel: Beeindruckt bin ich, wie die Sagaflor-Partner ihren Kunden Emotionen und Druck in ihren Gartencentern präsentieren. Ich komme aus dem klassischen Bau- und Gartenmarkt, dort ist der Garten ein Bestandteil des Marktes mit saisonalem Schwerpunkt und nicht Mittelpunkt des Sortimentes. Insofern ging es da schon sachlicher und hemdsärmeliger zu. Die Sagaflor-Partner verbinden sehr erfolgreich das Erlebnis Garten mit wirtschaftlichen Aspekten.

Sie haben Führungserfahrung im Baumarkt und im Bereich Genossenschaften. Was bringen Sie aus beiden Bereichen in die Sagaflor ein?


C. A.: Aus meiner vorhergehenden Aufgabe bei den Lagerhäusern in Österreich kenne ich ebenfalls komplexe Strukturen und inhabergeführte Unternehmen, damit kann ich umgehen. Die Sagaflor hat insgesamt fünf Marken. Zwei im Bereich Tier – Zoo & Co und Tier Total – und drei im Bereich Garten – „grün erleben“, Bellandris und „… da blüh ich auf“. Jedes „grüne“ System ist strategisch unabhängig ausgerichtet, vom Geschäftsmodell aber sehr ähnlich. Diese regionalen Merkmale gilt es zu schärfen und aus der Sagaflor zu unterstützen.
Insofern prüfe ich die Möglichkeit der Bündelung von Synergieeffekten „hinter“ den Systemen, ohne die Positionierung zu verwischen. Beispielsweise bei der Marktplanung- und Einrichtung wollen wir Dienstleistungen und Problemlösungen anbieten, die alle Partner gleichermaßen haben. Diese Problemlösungen kann man ganz gut zusammenfassen, ohne, das betone ich, dass man die Positionierung des einzelnen Systems verlässt. Gleiches gilt für das Marketing.

Das heißt also nicht, dass eines der Systeme in einem anderen aufgehen sollte, oder?


C. A.: Nein – ganz klare Aussage. Das wird nicht passieren. Aber natürlich können im Hintergrund immer Synergien geschaffen werden.

Welche Wachstumsmöglich­keiten sehen Sie für die Systeme im Gartenbereich?


C. A.: Ich sehe Entwicklungsmöglichkeiten für alle drei unabhängig vom strategischen Ansatz. Zurzeit arbeiten wir sehr gerne daran, mit unseren bestehenden Partnern organisches Wachstum zu entwickeln. Denn diese Partner kennen unsere Systeme in- und auswendig, und wir kennen die Partner gut. Die Partner haben an ihren Standorten einen sehr hohen Anteil von Stammkunden, sie haben eine hohe Präsenz und genießen ein hohes Vertrauen in der Region. Das wollen wir nutzen und als USP einsetzen.

Sie setzen die Strategie, die sich schon

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