Digitalisierung, B2B-Onlinehandel
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Digitalisierung

Nächster Schritt: B2B-Onlinehandel

Nachdem der Onlinehandel das Endkundengeschäft bereits grundlegend verändert hat, gewinnt der E-Commerce nun auch zusehends an Fahrt im B2B-Geschäft und Großhandel.
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Kein Zweifel, die sogenannte Digitalisierung - bzw. Amazonisierung - hat den DIY-Einzelhandel in den vergangenen Jahren ordentlich durchgewirbelt und wird dies auch noch in Zukunft tun. Doch obwohl Orientierungssuche und Anpassung bei allen Beteiligten aus Handel, Industrie und Dienstleistern noch im vollen Gange sind, deutet sich bereits die nächste Stufe der Umwälzung an: Die Digitalisierung von Großhandel und B2B-Geschäft.
Es ist bereits ein Jahr her, im Dezember 2016, dass Amazon seine Plattform Amazon Business in Deutschland startete. Das erklärte Ziel: Am Milliardenmarkt der Unternehmenseinkäufer  mitzuverdienen. In den USA hatte der Konzern den Geschäftskunden-Service bereits im April 2015 gestartet und damit im ersten Jahr einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Dollar erzielt. Jüngst hat nun ein anderes Unternehmen des B2B-Onlinehandels, Zentrada, einer der Pioniere im europaweiten Onlinegroßhandel von Konsumgütern mit inzwischen über 300.000 gewerblichen Nutzern und 500 mittelständischen Lieferanten, von steigenden Umsätzen und wachsendem Interesse aus allen Bereichen des Handels berichtet: "Wir verzeichnen immer mehr Anfragen von großen Herstellern, Importeuren und Großhändlern aus ganz Europa und auch der stationäre Handel erkennt zunehmend die Vorteile digitaler Beschaffungsprozesse und Plattformen", so Zentrada-CEO Ingo Schloo Mitte November.
Demnach bewege sich der E-Commerce-Markt im B2B-Bereich seit Anfang 2017, nachdem es bislang um das Thema im Großhandel eher ruhig gewesen sei und Start-Ups, Pure Player und Handelsketten im Einzelhandel seit Jahren die Schlagzeilen beherrscht hätten, schreibt Zentrada. Die Digitalisierung werde nun jedoch auch im Großhandelssektor intensiv diskutiert. Der Grund sei einfach: Nicht nur wären große Vorteile in der Beschaffung für den Einzelhandel möglich, auch könnten sich riesige Effizienzpotenziale im europaweiten Vertrieb und der Optimierung der Lieferkette  ergeben. Die Hauptgründe für das relative Hinterherhinken sehen die Autoren unter anderem darin, dass verglichen mit dem B2C-Geschäft der Aufbau eines Großhandels-Shopsystems, digitaler Produktkataloge und internationaler Bestellabwicklung deutlich komplexer sei. Auch sei die IT-Infrastruktur in den Unternehmen häufig nicht auf dem…
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