ASB Grünland, Flüssigdünger
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Der Kanister für den neuen Flüssigdünger 3in1 besteht zu 100 Pro­zent aus PCR.

Bio/Öko/Wassersparen - ASB Grünland

Was drin und was drum ist

ASB Grünland will bei der Verpackung von Bio-Erden und -Düngern weiter Vorreiter sein und baut seine Expertise in Sachen Kunststoff aus Post-Consumer-Recycling aus.

Wenn man sich mit Jürgen Strohhäcker beispielsweise auf der IPM über das Thema Nachhaltigkeit unterhält und er eine Packung des neuen Nadu-Bio-Hochbeetdünger in die Hand nimmt, um dessen Vorzüge zu erklären, wird schnell klar: Hier geht es nicht nur um das, was drin ist, sondern auch um das, was drum ist.
Denn Strohhäcker ist Marketingleiter bei ASB Grünland, und dieser Erden- und Düngemittelanbieter mit Hauptsitz in Stuttgart versteht sich in Fragen der umweltfreundlichen Verpackung als Vorreiter. Bereits seit Ende 2017 setzt das Unternehmen bei vielen seiner Erden- und Rindenprodukte Folie mit einem Recyclinganteil von 80 Prozent ein.
Dabei geht es wohlgemerkt um Post-Consumer-Recycling (PCR), also vereinfacht gesagt um Kunststoff aus dem gelben Sack oder der grünen Tonne von Privathaushalten. "Um wirklich den Kreislauf zu schließen, muss es benutzte Verpackung sein", bringt Stohhäcker das Prinzip auf den Punkt.
Das klingt leichter, als es in der Praxis ist. Denn PCR-Folie ist - anders als Folie aus Primärmaterial - inhomogen und uneben. Aber gemeinsam mit seinem Lieferanten Riba-Verpackungen hat ASB-Grünland eine Recycling-Folie entwickelt, die im Hinblick auf Belastbarkeit und Zuverlässigkeit mit einer Verpackung aus 1A-Material vergleichbar ist. Und weil Fotos darauf vielleicht nicht ganz so brillant gedruckt werden können wie gewünscht, hat man kurzerhand das Erscheinungsbild angepasst und setzt auf Illustrationen.
80 Prozent PCR, 20 Prozent Primär-Granulat - dafür gibt es jetzt auch den Blauen Engel. Und da hat ASB Grünland noch eins draufgesetzt. Bei seinem Bio-Flüssigdünger 3in1 - er eignet sich für die drei Anwendungsgebiete Rasen, Ziergarten und Nutzgarten - wurden die restlichen 20 Prozent auch noch aufgeholt: Der organische Dünger wird in einem Kanister angeboten, der zu 100 Prozent aus Post-Consumer-Rezyclat hergestellt ist. Die 2,5 Liter können über einen Anschluss direkt mit dem Gießen per Gartenschlauch ausgebracht werden. Ist der Kanister leer, kann er nachgefüllt werden; dafür stehen Einheiten von 5 Litern in der Bag-in-Box zur Verfügung.
Auch bei besagtem Nadu-Bio-Hochbeet-Dünger sind das "Drin" und das "Drum" auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die wiederverschließbare 2,5-Kilo-Packung besteht aus recyceltem Altpapier. Drin ist ein Dünger, für den Nährstoffe aus Gärresten einer Biogasanlage rückgewonnen wurden. Um dieses Verfahren marktreif zu machen, hat sich das Unternehmen dem von der EU geförderten Forschungsprojekt Run4Life angeschlossen.
Auch hier also: Kreislaufwirtschaft als der nachhaltigste Weg. Dementsprechend lautet das Motto für die Vermarktung dieses Naturdüngers aus einem rein biologischen Fermentationsprozess: "Von der Natur für die Natur."
Damit das Drumherum vollständig ist und der Kreis sich schließt, bezieht ASB Grünland auch einen sozialen Aspekt ein. Für jede verkaufte Verpackung spendet das Unternehmen 10 Cent an Ackerdemia e. V. Mit seinem Bildungsprogramm "GemüseAckerdemie" schickt der Verein Kitas und Schulen auf den Acker. Bis zu 30 verschiedene Gemüsearten bauen die Kinder und Jugendlichen nach ökologischen Kriterien an. So erleben sie, wo unsere Lebensmittel herkommen - und entwickeln mehr Wertschätzung dafür. Motto: "Für eine Generation, die weiß, was sie isst."
ASB Grünland, Bio-Linie
Auf der IPM stellte ASB Grünland weitere Produkte aus seiner Bio-Linie vor.
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