Martina Mensing-Meckelburg, VDG-Präsi­dentin
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Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des Verbandes Deutscher Gartencenter (VDG)
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Interview

Zwei Fragen an ...

... Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des Verbandes Deutscher Gartencenter (VDG):
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Hat sich Ihrer Meinung nach bedingt durch die Coronakrise die Arbeit des VDG verändert, gibt es neue Schwerpunkte?


In der Coronakrise hat sich die Stärke des VDG gezeigt, die Interessen seiner Mitglieder u. a. durch ein weitreichendes Netzwerk durchzusetzen. Die Mitglieder haben in unserer neugegründeten, geschlossenen "Corona-Facebookgruppe", die innerhalb kürzester Zeit über 200 aktive Teilnehmer hatte, zeitnah Ideen zur Umsetzung des Schutzes von Mitarbeitern und Kunden geteilt. Dieses Engagement von so vielen Teilnehmern war für uns eine neue großartige Erfahrung. Man könnte fast sagen, dass anfänglich stündlich Ideen und Anpassungen an die sich stetig ändernden Regeln offen diskutiert und Lösungsideen gezeigt wurden. Für uns alle hat sich in den letzten Wochen die Arbeit von persönlichen Treffen hin zu Video- oder Telefonmeetings verlagert. Es ist deutlich geworden, dass jeder eine digitale Strategie für sein Unternehmen benötigt.

Gibt es so etwas wie "die Gartenbranche" überhaupt, existieren bereits neue Ansätze zur übergreifenden Zusammenarbeit bzw. bilden diese sich gerade erst heraus?


Wir haben mit verschiedenen Partnern und Verbänden der Grünen Branche hervorragend zusammengearbeitet. Und diese Kooperation für ein übergeordnetes Ziel war erfolgreich. Die Gartenbranche wurde in vielen Bundesländern und nun auch bundesweit für wichtig erachtet. Das ist ein für die gesamte Grüne Branche wertvolles Statement. Für die Zukunft kann sich der VDG eine weitere Zusammenarbeit in den drängenden Fragen des Klimawandels und der Plastikmüllvermeidung sehr gut vorstellen.
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