Durchschnittsgröße der Bau- und Heimwerkermärkte (In- und Ausland)
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Statistik

Baumärkte werden kleiner

Nach Aufs und Abs in den letzten sechs Jahren ist die durchschnittliche Verkaufsfläche der Baumärkte 2019 zum ersten Mal seit 20 Jahren in zwei aufeinander folgenden Jahren gesunken. 
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Im Jahr 2019 ist die durchschnittliche Verkaufsfläche der deutschen Baumarktbetreiber in Deutschland und dem europäischen Ausland mit 3.991 m² zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 unter die Marke von 4.000 m² pro Standort gefallen. Mit minus 1,9 Prozent war dies gleichzeitig der stärkste Rückgang in den letzten 20 Jahren – sofern man das Ausnahmeereignis Praktiker-Pleite außen vor lässt. (s. Grafik)

Dies mag angesichts der Tatsache, dass die großen Betreiber zuletzt fast ausnahmslos neue Märkte mit über 12.000 m² im In- und Ausland eröffnet haben, überraschen, hängt jedoch mit dem grundlegenderen Trend der Branche zusammen, dass in den letzten Jahren weitaus mehr kleinere Standorte in Deutschland eröffnet wurden und werden, als große neue Standorte im In- und Ausland hinzukommen.

So waren im Jahr 2019 55 Prozent aller neu eröffneten Baumärkte in Deutschland kleiner als 1.000 m² Verkaufsfläche und weitere 24 Prozent kleiner als 2.500 m². Damit hatten über 75 Prozent der neu eröffneten Standorte im letzten Jahr weniger als 2.500 m² Verkaufsfläche. Während die durchschnittliche Verkaufsfläche dadurch – bei gleichzeitigen Schließungen und Erweiterungen – um rund 1,9 Prozent bzw. 76 m² zurückging, nahm die Gesamtverkaufsfläche der deutschen DIY-Branche im In- und Ausland um 0,6 Prozent bzw. 130.000 m² auf rund 21,8 Mio. m² zu.

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Der große Einbruch bei der durchschnittlichen Verkaufsfläche im Jahr 2014 hängt mit der Praktiker-Pleite im Jahr 2012/13 zusammen, in deren Folge nur ein kleiner Teil der relativ großen, ehemaligen Praktiker-Märkte von deutschen Betreibern übernommen und weitergeführt wurden. Auch wenn die Märkte in den folgenden Jahren zum großen Teil von anderen europäischen Baumarktbetreibern übernommen wurden, verringerte sich trotzdem die durchschnittliche Fläche der deutschen DIY-Akteure.

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