Peter Abraham, Bereichsleiter Einzelhandel der Eurobaustoff
 Peter Abraham, Bereichsleiter Einzelhandel der Eurobaustoff will das Handelsmarkensortiment weiter ausbauen.
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Im Gespräch mit Peter Abraham

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Corona und kein Ende: Unterscheiden sich die wirtschaftlichen Folgen von 2021 von denen des Vorjahres für den Einzelhandel der Eurobaustoff?

Nach einem starken Jahr 2020 konnte der Eurobaustoff-Einzelhandel, wie im Rahmen der Gesellschafterversammlung Anfang November 2021 berichtet, in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres mit einem Plus von fünf Prozent wachsen. Allerdings bleibt die Liefersituation besonders in den Sortimentsbereichen Eisenwaren und Garten weiter angespannt, da der Nachschub aus Asien aufgrund unterschiedlichster Faktoren weiter stockt. Hinzu kommen Materialverknappungen und damit einhergehend höhere Rohstoffkosten. Die angespannte Lage bei der Beschaffung bei gleichzeitig guter Nachfrage hat Folgen für die Preisentwicklung. Noch nie haben so viele Unternehmen unterjährig die Preise erhöht und das wird uns weiter begleiten.

 

Und wie ist Ihre Erwartung für 2022?

Grundsätzlich gehen wir mit einer optimistischen Grundhaltung in das neue Jahr. Dabei erwarten wir, dank der bereits skizzierten und über viele Jahre aufgebauten guten und vertrauensvollen Partnerschaft mit den Lieferanten, in diesem Jahr wieder ein ruhigeres Fahrwasser beim Thema Lieferfähigkeit anzusteuern. Ebenso haben sich unsere Gesellschafter im Laufe des vergangenen Jahres immer besser auf die Lieferprobleme eingestellt und dementsprechend vorausschauend disponiert. Parallel dazu rechnen wir mit einer anhaltend guten Auslastung des Handwerks im Jahr 2022 – eine Entwicklung, von der wir weiterhin profitieren könnten, denn unsere Baufachhändler verfügen vielfach über Kombistandorte, die Fachhandel und Einzelhandel unter einem Dach vereinen und somit Profi- und Privatkunden bedienen. Insgesamt betrachtet, wird 2022 sicher noch einige Herausforderungen rund um die bereits benannten Themen bereithalten. Für 2023 hoffen wir, zu einer einigermaßen normalen Situation zurückkehren zu können.

Was sind für die Kooperation und deren Mitglieder augenblicklich die Hauptherausforderungen?

Die größten Herausforderungen bleiben aktuell die Warenverfügbarkeit und damit verbunden auch die Logistikwege. Sowohl vom Lieferanten zu unseren Gesellschaftern als auch von unseren Gesellschaftern zur Baustelle. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zum einen haben wir weltweit massive…

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