Internationale Eisenwarenmesse
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EWM 2022

Verschiebung auf Ende September 2022

Corona und kein Ende: Die großen, international ausgerichteten Messen in Deutschland leiden besonders stark unter der Covid-19-Pandemie. Jetzt wurde auch die Internationale Eisenwarenmesse in Köln um über ein halbes Jahr verschoben. 
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„Nachdem sich die pandemische Lage weltweit weiterhin dynamisch entwickelt und bereits jetzt klar ist, dass im März insbesondere für wichtige asiatische Überseemärkte strenge Reiserestriktionen herrschen werden, haben wir gemeinsam mit den Verbänden und Ausstellern entschieden, die Internationale Eisenwarenmesse statt wie geplant vom 6. bis 9. März 2022 vom 25. bis 28. September 2022 durchzuführen.“ Mit diesen nüchternen Worten gab die Koelnmesse am 9. Dezember 2021 die Verschiebung der Weltleitmesse bekannt. Es ist, das zur Erinnerung, bereits die dritte Verschiebung bzw. Absage der Internationalen Eisenwarenmesse. 2020 war der damalige Messetermin vom 1. bis 4. März bereits auf das Folgejahr verschoben worden, 2021 (geplant wurde für den 21. bis 24. Februar) dann noch einmal auf das Jahr 2022. Immerhin: Jetzt versucht man es noch einmal im gleichen Jahr mit einer Verschiebung um einige Monate.

Das jetzige Szenario sei, so die Koelnmesse, für alle Beteiligten eine Win-win-Situation. Die Aussteller könnten mit längerer Vorlaufzeit für den September planen und sich auf eine gewohnt internationale Besucherschaft auch aus Asien freuen. Die Besucher erwarte dann ein „renommiertes Teilnehmerfeld sowie ein attraktives Eventprogramm mit hoher Beteiligung durch ausstellende Unternehmen“, so die Veranstalter.

Gewisse branchenspezifische Rahmenbedingungen müssten gegeben sein, um die volle Power des persönlichen Austauschs auf einer internationalen Leistungsschau auszuschöpfen, meinen die Veranstalter. Im Falle der Eisenwarenmesse werde diese Power durch die Teilnahme des asiatischen Marktes im September deutlich größer ausfallen können als im kommenden März.

Der asiatische Hersteller- und Absatzmarkt nehme in der Hartwarenbranche einen hohen Status ein. Viele asiatische Länder hätten derzeit Deutschland und große Teile Europas angesichts tendenziell hoher Inzidenzen wieder als Risikogebiet identifiziert, das Reisen aus diesen Ländern werde bis ins Frühjahr 2022 hinein schwer möglich sein. Basierend auf den Erfahrungen aus 2021 und mit Fortschreiten der globalen Impfkampagne sollte sich die Situation im September 2022 vollkommen anders darstellen, zeigt sich die Koelnmesse optimistisch.

Die Entscheidung für die Verschiebung der Eisenwarenmesse sei demnach…

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