Zum „Hagebau-Partner-Gipfeltreffen“ sind mehr als 400 Industrievertreter nach Soltau gekommen.
Zum „Hagebau-Partner-Gipfeltreffen“ sind mehr als 400 Industrievertreter nach Soltau gekommen.
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Hagebau | Langfassung

Hagebau kompakt

Innerhalb nur einer Woche hat die Hagebau über weitreichende Entwicklungen informiert. Aufhorchen lassen vor allem die Nachrichten aus dem Einkauf.
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Nachdem es zuletzt nicht so gut lief für die Hagebau – Stichwort Gesellschafterwechsel –, macht die Kooperation derzeit mit guten Nachrichten in kompakter Form von sich reden: Innerhalb einer Woche hat die Gruppe gleich vier Mitteilungen mit zum Teil weitreichenden Folgen herausgegeben.

Zwei davon betreffen den Einkauf. Die wichtigste: Die Hagebau verhandelt den Einkauf im Einzelhandel bei nationalen Lieferanten künftig komplett zentral.

Bislang wurden nationale Lieferanten der Hagebau auf den Ebenen Zentrale, Allianzen und Gesellschafter verhandelt. Dieses dreistufige Modell wird in der neuen Verhandlungsstruktur zusammengeführt. Ein Team aus Mitgliedern der Soltauer Zentrale und der teilnehmenden Allianzen verhandelt künftig zentral. Zusätzliche Verhandlungsrunden auf Allianz- und Gesellschafterebene entfallen – mit Ausnahme der MBS, die auf Allianzebene weiterhin eigenständig mandatiert bleibt.

Auf einem von der Kooperation so genannten „Hagebau-Partner-Gipfeltreffen“ in Soltau hat die Kooperation den Lieferanten aus Deutschland das neue Vorgehen erläutert. Mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter der Industrie nahmen vor Ort teil, weitere 330 Teilnehmer waren digital zugeschaltet. Die Weiterentwicklung der Verhandlungsstruktur geht einher mit einer neuen Sortimentsstrategie, dem Ausbau der Eigenmarken Deal! und h-Marke sowie der Finalisierung der Konzeptmarkttypen.

Zweite Meldung in Sachen Einkauf: Der Hagebau-Einzelhandel geht eine Einkaufskooperation für Haushalts-Elektrogeräte mit Euronics Deutschland eG ein. Mit rund 1.000 Standorten gilt Euronics als eine der größten Elektronik-Verbundgruppen

Ebenfalls auf den Einkauf auswirken wird sich – dritte Nachricht – ein Gesellschafterzugang im Ausland: Die slowenische Baumarktkette Merkur schließt sich der deutschen Kooperation an. Das Handelsunternehmen ist mit seinen 24 eigenen Standorten der flächenmäßig größte DIY-Anbieter in Slowenien. Als Hagebau-Gesellschafter ergeben sich für Merkur insbesondere Potenziale durch den Zugang zu den Eigenmarken der deutschen Kooperation sowie zu Konzepten in der Flächen- und Sortimentsgestaltung, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Beide Unternehmen arbeiten bereits unter dem Dach der von der Hagebau mitinitiierten internationalen Einkaufsallianz Arena Alliance zusammen, der Merkur im vergangenen Jahr beigetreten ist.

Außerdem wurde in jener Februar-Woche bekannt, dass die österreichische Gruppe Würth Hochenburger mit ihren acht Baumärkten nun auch in das…

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