Diese Zahl zeigt vielleicht am eindrücklichsten, wie wichtig es den Akteuren der Home-Improvement-Branche ist, sich persönlich auszutauschen und eine Branche zu gestalten, die gemeinsame Ziele verfolgt: Zum 12. Global DIY-Summit sind 1.204 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Baumarkt- und Gartenbranche weltweit nach Amsterdam gekommen. Genau das – voneinander Lernen und gemeinsame Themen, auch schwierige, gemeinsam ansprechen – war auch immer das Anliegen, mit dem John Herbert als Geschäftsführer des internationalen Baumarktverbands Edra/Ghin diesen Weltkongress der Baumärkte initiiert und dann gemeinsam mit dem Herstellerverband Hima organisiert hat. In Anspielung auf den Eingangsfilm, der ihn am Steuer eines Boots in den Grachten von Amsterdam zeigte, quittierte er seinen lang anhaltenden Applaus mit einem typischen Herbert-Satz: „Just call me captain.“
Auf der Bühne des Kongresszentrums RAI begrüßte Herbert, der sich wie angekündigt aus dem Verband zurückzieht, seinen Nachfolger Michel Salaün. Der Franzose, der von der Adeo Group kommt, kündigte an, für eine weitere Stärkung der Sichtbarkeit und den weiteren Ausbau des Verbands zu arbeiten. Auch B2B-orientierte Händler und Plattformen sollen als Mitglieder gewonnen werden.

Erstmals in ihrer neuen Funktion als Verbandspräsidenten von Edra/Ghin und dem europäischen Herstellerverband Hima standen Erwin Van Osta, Mitinhaber der Baumarktkette Hubo, und Caroline Van der Voort auf der Summit-Bühne. Beide betonten, wie wichtig gerade in diesen unsicheren Zeiten die Zusammenarbeit von Händlern und Herstellern ist. Dass die gesamte Branche die komplexen Herausforderungen gemeinsam angehe, „macht unsere Branche einzigartig“, betonte Van Osta.
Ebenfalls neu im Team der Summit-Veranstalter ist Alexandre Laubie, der neue Geschäftsführer der Kongressgesellschaft. Er bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung durch die Sponsoren. Auch die Kongressausstellung war in diesem Jahr so groß wie nie.

Den Einstieg in den Vortragsteil des Summit bot Dr. Ira Kalish von der Unternehmensberatung Deloitte. Er sprach über den Konflikt im Nahen Osten und Künstliche Intelligenz und die Auswirkungen auf die großen Wirtschaftsräume. In den USA habe AI nicht den Produktivitätsschub gebracht wie erhofft. Die…












