Auch im Baumarkt finden sich Sortimente, deren Absatz stark mit dem Wetter zusammenhängt und saisonalen Schwankungen unterliegt. 
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Remira | Langfassung

Ohne Daten kein Mehrwert

Sich beim Bestandsmanagement rein auf das Bauchgefühl zu verlassen, reicht heute nicht mehr aus, ist man bei Remira überzeugt und hat eine KI-basierte Software entwickelt, die Prognosen verbessert und Automatisierung ermöglicht.  
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Disposition läuft heutzutage noch größtenteils auf Basis des ERP-Systems (54 Prozent) und über klassische Dispositionsmethoden ab (27 Prozent). Nur ein kleiner Teil der Unternehmen (8 Prozent) lässt sich dabei von künstlicher Intelligenz helfen. Das ergab eine kurze Umfrage im Rahmen eines Webinars des Softwareanbieters Remira und des österreichischen Beratungsunternehmens Arbor.

Das sei auch erst einmal in Ordnung, beruhigte Daniel Nowara von Remira die Zuhörerinnen und Zuhörer. Wer mit klassischen Maßnahmen des Bestandsmanagements arbeite, habe bereits eine gute Grundlage geschaffen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) noch weiter verbessert werden könne.

Warum ist Ressourcen- und Bestandsoptimierung überhaupt nötig? „Ob Arbeitskraft, Geld, Energie, Zeit oder Rohstoffe – Ressourcen sind knapp“, erläuterte Nowara.

Und dabei kann der Einsatz künstlicher Intelligenz helfen, in vielerlei Hinsicht. Etwa, um sich die Erfahrung der Mitarbeitenden auch dann effizient und langfristig nutzbar zu machen, wenn sie in Rente oder gerade nicht erreichbar sind. Bei fragilen Lieferketten würden auch die Rohstoffressourcen knapp, weiß der Remira-Fachmann. Hier ermögliche künstliche Intelligenz hilfreiche Prognosen. „Man kann nicht mehr mit reinem Bauchgefühl arbeiten, um dispositive Entscheidungen zu treffen.“ Auch Zeit sei eine knappe Ressource – Mithilfe von Digitalisierung und Automatisierung ließen sich Produktinformationen vorfertigen, direkt weitergeben und Bestellvorschläge prüfen. So bleibe mehr Zeit frei für wertschöpfende Tätigkeiten, unterstrich Nowara.

„Vor 30 Jahren war es noch eine große Herausforderung, Unternehmen davon zu überzeugen, dass man mit berechnenden Algorithmen Dinge besser lösen kann als mit erfahrenen Mitarbeitern“, berichtete Arbor-CEO Wolfgang Minarik. Das sei heute anders.

Gleichzeitig könne die Technologie heute aus einer viel größeren Datenbasis schöpfen, beispielsweise im Risikomanagement. „Wir sind über den rein statistischen Bereich hinaus. Wir haben jetzt auch die Daten, um ein neues Qualitätslevel zu erreichen“, erklärte Minarik.

Und was bedeutet das konkret? Der CEO hatte zahlreiche Beispiele dabei – etwa Aktionen: „Sie sind für viele Unternehmen ein wichtiger Absatztreiber, unterliegen aber nicht der Zufälligkeit. Wenn wir genügend Informationen darüber bereitstellen, kann die KI sie in nachvollziehbare Gesetzmäßigkeiten auftrennen.“ Teile man dem System in einer Zeitreihe Informationen dazu mit, wie und wo ein Produkt beworben wird…

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