Der künftige Vorstand der Hornbach Management AG ab 1. November 2026 (v. l.): Erich Harsch, Jan Hornbach,  Dr. Joanna Kowalska und Nils Hornbach.
Der künftige Vorstand der Hornbach Management AG ab 1. November 2026 (v. l.): Erich Harsch, Jan Hornbach,  Dr. Joanna Kowalska und Nils Hornbach.
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Hornbach

Im Steinbruch der Konkurrenz

In einem von Umsatzrückgängen geprägten Umfeld treibt ­Hornbach die Expansion nach Serbien voran und sieht den „Steinbruch für Wachstum“ auch bei der Konkurrenz. 
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Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen traten die Vorstandsvorsitzenden Albrecht Hornbach und Erich Harsch sowie die Vorständin Joanna Kowalska Mitte Mai vor die Presse im großen Konferenzraum der DZ Bank in Frankfurt. Der Grund ist einfach: Bereits zum wiederholten Male konnte Hornbach ein deutlich besseres Ergebnis bekannt geben als die Konkurrenz. Im Geschäftsjahr 2025/26 war es besonders augenfällig. Während die Branche für 2025 insgesamt ein Schrumpfen zu verdauen hat und die größeren deutschen Konkurrenten Bauhaus und Obi auf Jahressicht auf Wachstumsraten von 1,9 und 0,5 Prozent kamen, erreichte die Hornbach-Gruppe in ihrem vergangenen Geschäftsjahr ein überdurchschnittliches Plus von 3,8 Prozent auf 6,434 Mrd. Euro.

Noch stärker als die Gruppenumsätze legten dabei die Umsätze der Baumärkte zu, die europaweit im Zeitraum vom 1. März 2025 bis 28. Februar 2026 ein Plus von 4,0 Prozent auf 6,082 Mrd. Euro einfuhren. In Deutschland legten die Baumärkte um 2,3 Prozent auf 2,849 Mrd. Euro zu und im übrigen Europa um 5,5 Prozent auf 3,233 Mrd. Euro.

Im laufenden Geschäftsjahr 2026/27 erwarten die Pfälzer einen Nettoumsatz auf oder leicht über dem Niveau des vergangenen Geschäftsjahres. „Wir blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr 2026/27, auch wenn das Marktumfeld anspruchsvoll bleibt. Der europäische DIY-Markt ist strukturell attraktiv und bietet insbesondere in Osteuropa hohes Nachfragepotenzial“, erklärte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG. „Vor diesem Hintergrund setzen wir unsere Wachstumsstrategie konsequent fort und investieren gezielt in neue Standorte, ­Digitalisierung und operative Exzellenz. Bei unserer Prognose bleiben wir jedoch vorsichtig. Die Frühjahrssaison hat zwar bisher erfreulich gestartet, es ist jedoch damit zu rechnen, dass aktuelle geopolitische Entwicklungen negative Auswirkungen auf die Kostenentwicklung und die Nachfrage im Handel haben werden“, so Hornbach.

Erich Harsch, Vorstands­vorsitzender der Hornbach Baumarkt AG, betonte besonders das Thema der Preise: „Hornbach steht für Verlässlichkeit – gerade in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld. Das Versprechen, günstigster Anbieter zu sein und auf Dauertiefpreise zu setzen, statt kurzfristige Rabattaktionen auszuloben, ist gerade in diesen Zeiten für uns selbstverständlich.“

Laut dem Konzern entfielen 12,7 Prozent der Baumarktumsätze auf Online-Kanäle inklusive Click & Collect. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der…

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