Ein Baustein, der Freiraum für Anpassungen vor Ort lässt, definiert den Markenauftritt im Hagebaumarkt.
Ein Baustein, der Freiraum für Anpassungen vor Ort lässt, definiert den Markenauftritt im Hagebaumarkt.
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Carhartt

Arbeits- und alltagstauglich

Profis tun es, also tun es auch Heimwerker, aber auch Outdoor-Begeisterte und sogar die Jüngeren: Workwear tragen inzwischen neue Zielgruppen. Die Hagebaumärkte haben das erkannt. 
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Workwear ist heute nicht nur ein Thema für das Profihandwerk – also auch nicht mehr nur eines für den Fachhandel. Auch im Baumarkt wird diese Warengruppe immer umsatzrelevanter. In ihrem Einzelhandelsvertriebskanal geht die Hagebau auf die neuen Anforderungen an Sortiment, Markenführung und POS ein und arbeitet dafür mit Carhartt zusammen.

„Workwear ist längst nicht mehr nur funktionale Arbeitskleidung. Viele Heimwerkende tragen sie heute bewusst auch im Alltag. Qualität, Robustheit und ein authentischer Look spielen dabei eine große Rolle“, erklärt Nina Carolin Siemsen, geschäftsführende Gesellschafterin des Hagebau-Gesellschafters Wilhelm Siemsen.

Das Profi-Segment, sagt auch Victor Hermann, Sales Manager DACH bei Carhartt, sei differenzierter geworden. „Neben klassischen Handwerksberufen sehen wir zunehmend hybride Zielgruppen – Menschen, die beruflich wie privat hohe Ansprüche an ihre Ausrüstung stellen.“

Und: Man erreiche mit einer Marke wie Carhartt auch neue, jüngere Zielgruppen, meint Patrick Habermann, Abteilungsleiter Technik der Hagebau. „Die Marke ist eben nicht nur für klassische Workwear-Käufer:innen interessant, sondern auch freizeittauglich.“

In einem Pilotprojekt unter anderem mit dem Hagebaumarkt Eckernförde, den Siemsen betreibt, wurde ein Präsentationskonzept getestet, das die Marke erlebbar machen soll – „vor allem durch Anfassen, Anprobieren und den direkten Vergleich“, erklärt Siemsen. „Ergänzt wird das durch Beratung.“

Für sie funktioniert das Konzept: „Häufig erleben wir zunächst Überraschung darüber, dass wir Carhartt im Baumarkt führen. Daraus entstehen in vielen Fällen Spontankäufe“, berichtet sie. Gleichzeitig beobachtet sie, dass sich das Sortiment auch unter Handwerkern herumspricht.

Die Erfahrungen aus Pilotmärkten wie Eckernförde werden inzwischen auf weitere Standorte übertragen. Dafür hat der Hersteller gemeinsam mit dem Händler standardisierte Bausteine mit Vorgaben von der Flächenplanung über die Sortimentsstruktur bis hin zur POS-Gestaltung entwickelt. Gleichzeitig ermöglichen sie es, auf die individuellen Gegebenheiten der jeweiligen Märkte einzugehen.

Das Ziel der fortgesetzten Zusammenarbeit: weiteres Wachstum, eine flächendeckendere Umsetzung durch die Hagebaumärkte sowie attraktive Werbemaßnahmen und Aktionen. 

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