Der Fokus auf wasserverdünnbare Anstrichsysteme in den 1980er-Jahren und die Auszeichnung als Klimaschutzunternehmen seit 2016 sind für J.W. Ostendorf (JWO) Meilensteine, wenn es darum geht, ökologischen Fortschritt mit wirtschaftlicher Stärke zu verbinden. Die neue Nachhaltigkeitsagenda Sus[paint]ability verankert diesen Anspruch nun verbindlich im Kerngeschäft – mit klar definierten Zielen bis 2030 und einem starken Fokus auf Transparenz.
Die Agenda orientiert sich an den Zielen des Europäischen Green Deal und strukturiert die ökonomischen, ökologischen und sozialen Handlungsfelder des Unternehmens. CEO Jan Ostendorf betont: „Der Markt verlangt Lösungen, die passgenau, sicher und zukunftsfähig sind. Wir verlängern die Lebensdauer unserer Produkte, optimieren den Material- und Energieeinsatz bei der Herstellung und sichern Qualität.“
Steigende Gesundheits- und Umweltanforderungen sowie strengere Regulierung machten konservierungsmittelfreie Systeme zu einem zentralen Innovationsfeld, ist Ostendorf überzeugt. JWO investiert seit fast zehn Jahren in entsprechende Rezepturen – von Dispersionsfarben über ein Basen- und Pastensystem für die Wunschfarbton-Mischung am Point of Sale bis zum ersten konservierungsmittelfreien Weißlack im Jahr 2025. Mit Cosmos bietet JWO heute eine Plattform, die Formulierung, Tönung und Qualitätssicherung vereint.
Der nächste Schritt sind unter dem Namen Cosmic Dust Bioblocker der neuen Generation, die mikrobiologisches Wachstum hemmen und so Produktstabilität und Haltbarkeit erhöhen. Ziel ist es, Leistungsfähigkeit und Gesundheitsschutz zu verbinden und zugleich die Umweltbelastung über den Produktlebenszyklus zu senken.
Ein weiterer zentraler Hebel der Agenda ist die kreislauforientierte Produktion – mit erneuerbaren Energien, geschlossenen Systemen und bewusstem Ressourceneinsatz. JWO setzt vollständig auf erneuerbare Energien, ein großer Anteil stammt aus der betriebseigenen Photovoltaik-Anlage. Für 2026 ist die Investition in einen Batteriespeicher geplant, um unabhängiger von Energiespitzen zu werden und die selbst erzeugte Solarenergie optimal nutzen zu können.
Parallel treibt das Unternehmen Effizienz entlang der Prozesse voran – von der Prozesswärme über Reinigungszyklen bis zur Verpackung. „Wir ebnen den Weg hin zu einer emissionsarmen Produktion durch Effizienz und erneuerbare Energien. Zugleich erhöhen wir den Rezyklatanteil in Kunststoffverpackungen deutlich und werden lösemittelhaltige DIY-Systeme bis 2030 vollständig aus dem Portfolio nehmen“, erklärt COO Christian Laukamp.












