Nicht mehr Holz

25.09.2006

Die Deutschen verbrauchen im Schnitt genau so viel Holz wie vor 100 Jahren. Ein Drittel geht auf das Konto von Nadelschnittholz, ein Fünftel ist in Holzspanplatten verarbeitet

Der Holzverbrauch in Deutschland ist wieder so hoch wie vor 100 Jahren. Jeder Deutsche verbraucht 1,2 m³ pro Jahr. Diese Zahl hat der Hauptverband der Deutschen Holz verarbeitenden Industrie (HDH) ermittelt. Demnach wird das meiste Holz für Papier und Pappe verbraucht. Den zweitgrößten Anteil hat mit rund 30 Prozent Nadelschnittholz. Es wird vor allem im Bau, im Garten und in der Möbelherstellung eingesetzt. Darin eingerechnet sind auch die Mengen für den DIY-Bereich, also zum Beispiel Hobelware wie Bretter, Latten, Bohlen oder Kisten. Holzspanplatten stehen mit rund 20 Prozent oder 125 kg an dritter Stelle. Dieser Verbrauch fällt vor allem bei Möbeln, Einbauelementen, Türen und Fensterbänken an.
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