Baumärkte killen SB-Nonfood

SB-Warenhäuser und Supermärkte konzentrieren sich wieder auf Frischeprodukte. Der Nonfood-Anteil sinkt stark

Die Nonfood-Krise hinterlässt ihre Spuren bei den Supermärkten und SB-Warenhäusern. Diese haben ihr Angebot an Nonfood drastisch verkleinert. Statt Bohrmaschinen, Autopolitur und Flachbildschirmen konzentrieren sich die großen Supermärkte und SB-Warenhäuser wieder auf ihre Kernkompetenzen. Das sind die Ergebnisse der aktuellen EHI-Sortimentsbreitenerhebung sowie der Untersuchungen zur Struktur und Entwicklung des Handels, zu betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, Sortiments- und Konsumdaten sowie soziodemografischen Daten und Definitionen. Mit immer mehr frischen Lebensmitteln und vielen Convenienceprodukten sollen die Herzen der Kunden zurückgewonnen werden. In den letzen acht Jahren wurde die Zahl der Nonfood-Artikel in großen Supermärkten um 38 Prozent reduziert. Die SB-Warenhäuser führen heute 15 Prozent weniger Nonfood als im Vergleichsjahr 2000. Besonders die großflächigen Lebensmitteleinzelhändler hätten, so das EHI, in den letzten Jahren die Konkurrenz der Fachmärkte wie Elektrofachmärkte, Baumärkte, Blumenfachmärkte usw., der so genannten "Category Killer", zu spüren bekommen.
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