Goodbye Max

16.01.2009
Das Kleinflächen-Konzept "Max - der kleine Baumarkt" wird zum 31. März 2009 eingestellt

Mit Wirkung zum 31. März 2009 wird das Berliner Kleinflächen-Konzept "Max - der kleine Baumarkt" nach rund vierjährigem Probelauf eingestellt (wir berichteten über das Konzept in diy 12/2008). 2005 startete der Test für kleine Baumarktfilialen als innerstädtische Nahversorger unter der Leitung des Baumarktunternehmens Max Bahr. Auf rund 200 m² wurden die gängigsten Artikel des Heimwerker- und Dekobedarfs angeboten - maßgeschneidert für Stadtwohnungen. Michael Hoffmann, Geschäftsführer von "Max - der kleine Baumarkt": "Wir haben das Konzept von "Max - der kleine Baumarkt" intensiv geprüft und uns die nötige Zeit dafür genommen. Um so eine innovative Idee erproben und analysieren zu können, braucht man einen entsprechenden Zeitraum. So hat die Erfahrung der Testphase gezeigt, dass der Erfolg von "Max" sehr standortabhängig ist. Einige Filialen florierten - die Grundidee war also gut und richtig, ein Kleinflächenkonzept neben großflächigen Baumärkten zu entwickeln und zu testen. Aber um auf Dauer wirtschaftlich zu sein, braucht man in der Stadt eine gewisse Anzahl an Standorten mit ganz bestimmten Voraussetzungen. Wir haben derzeit 15 Niederlassungen, von denen aber nur eine kleinere Anzahl den Erwartungen in Sachen Umsatz und Ertrag entsprochen hat. Für eine erfolgreiche Weiterführung und profitable Fortentwicklung dieses Konzeptes hätten wir aber die doppelte Anzahl an Geschäften gebraucht. Doch die konnten in ausreichender Menge in Berlin nicht realisiert werden. Eine Ausweitung auf andere Städte erscheint deshalb nicht mehr sinnvoll." Letzter Verkaufstag in den Filialen ist der 28. Februar. Allen Mitarbeitern wird ein alternativer Arbeitsplatz an anderer Stelle bei Max Bahr angeboten.
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