Die Deutschen sind nur Dritter

26.11.2009
Auf der Eisenwarenmesse 2010 in Köln stellen zwei Länder mehr als die Hälfte der Aussteller: China und Taiwan. Von den 2.700 erwarteten Unternehmen stammen 380 aus Deutschland

Auf der Eisenwarenmesse vom 28. Februar bis zum 3. März 2010 in Köln werden rund 2.700 Aussteller aus 51 Ländern erwartet. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 1.372 Unternehmen, werden aus China (960) und Taiwan (412) kommen. Diese beiden Länder, die allerdings nur ein Viertel der Ausstellungsfläche belegen werden, führen die Liste der Länderbeteiligungen an. Erst das drittstärkste Kontingent stellt Deutschland mit 380 Ausstellern, gefolgt von Italien mit 217 beteiligten Unternehmen. Insgesamt kommen also rund 80 Prozent der Aussteller aus dem Ausland. Diese Zahlen hat die Kölnmesse gestern auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Messegeschäftsführer Oliver P. Kuhrt begründete die starke asiatische Teilnahme mit der sich schneller erholenden Konjunktur in Asien. Dort sei die Bereitschaft größer, die eigenen Innovationen in Europa zu zeigen.
Der Messechef ging auch noch einmal auf den Wegfall der Practical World ein, die früher im Verbund mit der Eisenwarenmesse abgehalten worden war. „Um die Positionierung als Hardware-Fachmesse für Profis nach außen noch deutlicher zu machen, haben wir uns entschieden, den bisherigen Namenszusatz zu streichen“, sagte Kuhrt.
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