Spirella wurde verkauft

Leifheit will sich zukünftig auf das Haushaltskerngeschäft konzentrieren. Auch Kleine Wolke und Meusch sollen veräußert werden

Nach dem Verkauf des Leiterngeschäfts 2009 veräußert die Leifheit AG, Nassau, rückwirkend zum 1. Januar 2010 ihre Tochtergesellschaft Spirella AG (Unternehmensbereich Bad) in Embrach/Schweiz an die von der Schweizer Beteiligungsgesellschaft Cross in Zürich beratenen Eigenkapitalfonds. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die 1958 gegründete Spirella AG wurde 1988 von Leifheit übernommen und bildete den Kern des Badgeschäfts. Sie erzielte mit Badezimmeraccessoires, Duschvorhängen und -stangen, Badteppichen und Wanneneinlagen 2009 einen Umsatz von 43 Mio €. Das Unternehmen beschäftigt rund 180 Mitarbeiter in der Schweiz sowie in seinen Tochtergesellschaften in Deutschland und Frankreich. Leifheit leitet mit diesem Schritt die Trennung von seinem gesamten Badbereich ein und konzentriert sich auf die vier Haushaltskerngeschäftsfelder Reinigen, Wäschepflege, Küche und Waagen. Dieser Bereich soll u. a. durch die Einnahmen durch den Spirella-Verkauf durch Zukäufe ausgebaut werden. Nach Firmenangaben laufen darüber hinaus Verkaufsgespräche für die Leifheit-Marken Kleine Wolke und Meusch (Umsatz 2009: 26 Mio. €, rund 120 Mitarbeiter) mit Firmensitz in Bremen. Die Spirella AG leitet weiterhin Ernst Kraft, der seit 2006 dem Vorstandsgremium der Leifheit AG angehört. Mit dem Abschluss des Spirella-Verkaufs am 2. Juni 2010 scheidet Kraft daher aus dem Leifheit-Vorstand aus. Damit reduziert sich das Vorstandsgremium auf die beiden Mitglieder Georg Thaller (CEO), der die Aufgaben von Ernst Kraft übernehmen wird, und Dr. Claus Zacharias (CFO).
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