Diebstahlbarometer

Weihnachtszeit ist Klauzeit

11.11.2014

Warenschwund kostete den weltweiten Einzelhandel im letzten Jahr rund 96,8 Mrd. €. Das entspricht 1,29 Prozent des Umsatzes, so das Globale Diebstahlbarometer 2013/2014, eine weltweite Studie zu den Ursachen und Kosten von Warenschwund im Einzelhandel, unterstützt von Checkpoint Systems. In Deutschland steht der Handel zwar deutlich besser da, doch auch hierzulande summierten sich die Verluste auf 4,7 Mrd. € oder 1,1 Prozent des Umsatzes. Laut den Forschern melden die meisten Einzelhändler in den 24 untersuchten Ländern einen leichten Rückgang des Warenschwunds. Die Gründe dafür lägen in verbesserten Präventionsstrategien und einer entspannteren wirtschaftlichen Situation. Die niedrigsten Verluste gemessen am Umsatz verzeichnete Norwegen (0,83 Prozent), gefolgt von Japan und Großbritannien (beide 0,97 Prozent). Die höchsten Schwundraten verbuchen Mexiko (1,7 Prozent) und China (1,53 Prozent). Deutschland liegt mit einer Schwundrate von 1,1 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt von 1,13 Prozent. Das aktuell bevorstehende Weihnachtsgeschäft erweist sich für den Handel nicht nur als größter Umsatzbringer, sondern auch als Hochphase des Warenschwunds. 63 Prozent der europäischen Einzelhändler geben laut Diebstahlbarometer an, dass sie in der Weihnachtszeit den höchsten Warenschwund feststellen. Gestohlen wird, was klein und teuer ist und sich gut weiterverkaufen lässt, darunter Modeaccessoires und Schmuck, Elektrowerkzeuge, Mobiltelefone und -zubehör.
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