Trotz Umsatzplus

EDE erreicht ehrgeizige Ziele nicht

Zufrieden und auch nicht: Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der EDE-Geschäftsführung stellte gestern auf der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf die EDE-Zahlen 2014 vor.
Zufrieden und auch nicht: Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der EDE-Geschäftsführung stellte gestern auf der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf die EDE-Zahlen 2014 vor.
25.02.2015

Mit einem Handelsvolumen von über 5,3 Mrd. € hat die Wuppertaler Verbundgruppe EDE 2014 die Vorjahreszahlen um 2,5 Prozent übertroffen. Das geplante Gesamtjahresziel von rund 5,5 Mrd. € sei allerdings, so das Unternehmen, nicht erreicht worden. Gründe dafür seien der stockende Konjunkturmotor, eingeschränkte Marktimpulse und eine fordernde Marktlage. "Im Gesamtkontext können wir mit den Ergebnissen im Vergleich zum Vorjahr und zu den Höchstwerten 2012 durchaus zufrieden sein. Dennoch bleibt unter dem Strich eine Planabweichung, die uns zusätzlich antreibt", sagte Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der EDE-Geschäftsführung, gestern auf der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf.Der Jahresüberschuss erreichte 20,2 Mio. €, der Cashflow lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 29,6 Mio. €. Erneut sei ein Großteil des Jahresüberschusses thesauriert, und die Eigenkapitalquote auf 45,7 Prozent (336 Mio. €) gesteigert worden, so Trautwein weiter. Insgesamt wurden 2014 zwölf Mio. € für Baumaßnahmen auf dem Betriebsgelände sowie für IT-Projekte investiert.Das wichtige Inlandsgeschäft kam 2014 in einem nach wie vor umkämpften Markt auf einen Anteil von 4,4 Mrd. € (plus 1,5 Prozent). Das Handelsvolumen von EDE International legte 2014 erneut zu (plus 7,0 Prozent auf 950 Mio. €). Zum 31. Dezember 2014 zählten die Unternehmen der EDE-Gruppe 922 Mitarbeiter, 27 mehr als 2013.
Für 2015 wird mit einem Wachstum von 5,7 Prozent auf ein Handelsvolumen von dann 5,6 Mrd. € gerechnet. Im Rahmen des Strategieprogramms "Challenge 2020" will das Unternehmen bis 2020 eine annähernde Verdoppelung des Handelsvolumens auf zehn Mrd. € erzielen.
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