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E-Commerce-Umsätze stiegen im DIY-Bereich um 14 Prozent

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Stetiges Plus für die Online-Umsätze im DIY-Markt.
13.03.2015

Zunehmend fragen Heimwerker und Gärtner Do-it-yourself-Sortimente über das Internet nach, so der Handelsverband BHB auf seiner Jahrespressekonferenz am vergangenen Mittwoch in Frankfurt/Main. Via E-Commerce haben der stationäre Handel, der Versandhandel und die Pure Player im vergangenen Jahr in Deutschland 2,33 Mrd. € mit DIY-Sortimenten umgesetzt. Das ist eine Steigerung gegenüber 2013 um 14,1 Prozent. Dabei lagen die Produkte des Heimwerkersortiments in der Gunst der Kunden mit einem Gesamtjahresumsatz von 1,53 Mrd. € klar vor den Artikeln des Gartensortiments (612 Mio. €) und Baustoffen/Baumaterialien (185 Mio. €). Allerdings ist der Anteil der E-Commerce-Umsätze am gesamten Marktvolumen mit 5,4 Prozent verglichen mit anderen Branchen weiterhin gering.
Für das Jahr 2015 erwarten die Marktforscher von results4retail einen weiteren Zuwachs der E-Commerce-Umsätze im DIY-Sektor um rund 11 Prozent auf 2,57 Mrd. €. Bis 2020 geht der BHB von einem weiteren Anstieg der Onlineumsätze im DIY-Sektor auf rund 10 Prozent des Umsatzes aus. "Die DIY-Branche hat die wachsende Bedeutung des Internets für die Geschäftsentwicklung des Handels erkannt", sagte BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst: "Zwar sind die Online-Anteile am Handel von Werkzeugen, Baumaterialien, Gartenartikeln und anderen Heimwerker-Produkten im Vergleich zu anderen Branchen noch relativ gering. Trotzdem ist das E-Commerce-Volumen in der DIY-Branche in den vergangenen Jahren rasant gestiegen, zwischen 2006 und 2014 um durchschnittlich 25,5 Prozent pro Jahr." Der Baumarktkunde von heute lege Wert auf ein "Anytime-anywhere-Shopping" - kaufen, wann und wo es ihm gefällt. "Dabei wollen die Kunden weiterhin nicht auf das haptische Erlebnis verzichten, ihre Geräte und Instrumente anfassen und ausprobieren zu können. Zugleich wollen sie aber die Vorteile des Onlinekanals nutzen, Preisinformationen und Verfügbarkeiten online abfragen und Bewertungen einsehen", so Wüst.
Entsprechend probieren die Handelsunternehmen neue Verkaufsmöglichkeiten durch Kleinformate aus und ergänzen ihre Angebote durch ein breites und tiefes Onlinesortiment mit Produkten, die auch im Geschäft via Internet bestellt werden können. Der stationäre Handel müsse - gemeinsam mit den Herstellern - seine Kunden in Zukunft noch emotionaler ansprechen, sagte Wüst. "Ob Produkttests, Events in den Märkten, persönliche Betreuung, gastronomische Angebote oder Zeitvertreib für Kinder - das Baumarkt-Shoppen muss bei den Kunden die Lust am Heimwerken wecken."
Die Grafiken zur BHB-Pressekonferenz mit detaillierten Angaben zu den Baumarktzahlen 2014 finden Sie in der diyonline.de-Rubrik Galerien.
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