Einen weltweiten Absatz von 452 Mio. m² Laminatfußböden aus europäischer Produktion (2014: 467) haben die 20 im EPLF organisierten Hersteller im Jahr 2015 ihrem Verband gemeldet. Das daraus resultierende Minus von 3,1 Prozent relativiert sich durch das Ausscheiden eines bedeutenden Partners aus der Türkei zum Ende des Jahres 2014. Die Entwicklung in den Regionen verlief 2015 erneut uneinheitlich: Westeuropa (inklusive Türkei) tendierte schwächer, Osteuropa blieb im Plus. Auch in Asien stiegen die Zahlen erfreulich, am höchsten waren die Zuwächse in Nordamerika. In Südamerika verlief der EPLF-Laminatbodenabsatz 2015 ebenso positiv.In realen Zahlen ist der westeuropäische Absatz nach Ausscheiden eines türkischen Mitglieds zum Ende des Jahres 2014 von 282 Mio. m² auf 254 Mio. m² im Jahr 2015 zurückgegangen. Das bedeutet ein Minus in Westeuropa (einschließlich Türkei) von knapp zehn Prozent. In Deutschland, dem größten regionalen Einzelmarkt in Zentraleuropa, hält die Substitution an: Aus Sicht des EPLF sind es die Verschiebungen zugunsten der sogenannten "Designbeläge" oder "LVT-Böden", die den Laminatbodenabsatz 2015 auf rund 66 Mio. m² drücken (Vj: 69 Mio. m²), ein Minus von 4,6 Prozent. Dennoch wird für die EPLF-Mitglieder der deutsche Bodenmarkt auch in Zukunft mit deutlichem Abstand dominieren - als Absatzmarkt und erst recht als Herkunftsland mit geschätzt über 230 Mio. m² Produktionsvolumen.