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Vor allem Heimwerker stützen das Baufarben-Geschäft

Die Umsätze aus dem DIY-Geschäft sind für die Farbenhersteller von großer Bedeutung.Bildunterschrift anzeigen
Die Umsätze aus dem DIY-Geschäft sind für die Farbenhersteller von großer Bedeutung.
15.12.2016

Das Geschäft mit Baufarben wird vor allem durch den Heimwerkersektor gestützt. Das geht aus den Zahlen hervor, die der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) veröffentlicht hat. Der Umsatz der in Deutschland verkauften Wand- und Fassadenfarben, Lacke, Lasuren sowie Putze und Spachtel belief sich 2016 auf 1,7 Mrd. €. Insgesamt wurden 900.000 t verarbeitet.
Der Markt der Wand- und Fassadenfarben sowie Bautenlacke und Putze ist stark von der privaten Nachfrage abhängig, heißt es in der Analyse des Verbands. Denn der leichte Anstieg der Absatzmengen und der Umsätze bei den Bautenanstrichmitteln gegenüber dem Vorjahr kam vor allem aus dem Do-It-Yourself-Geschäft. Auch im kommenden Jahr rechnet der Verband mit einem moderaten Plus von etwa einem Prozent. Dabei werde sich der Heimwerkermarkt weiterhin dynamischer als der Profimarkt entwickeln. Vor allem Innenwandfarben und Dispersionslacke als klassische Heimwerkerprodukte würden auch im kommenden Jahr weitere Zuwächse erzielen.
"Für unsere Branche muss man feststellen, dass die Umsätze zu 70 Prozent an der Renovierung von Bestandsgebäuden hängen", sagte Dr. Martin Engelmann, Hauptgeschäftsführer des VdL. "Private Hausbesitzer beauftragen den Malerbetrieb vor allem mit Fassadenrenovierungen", so Engelmann weiter. "Der durchschnittliche Renovierungszyklus liegt bei 14 Jahren." Da gegenwärtig ein Trend hin zu farbigen Fassaden festzustellen sei, könne das zu einer Belebung des Fassadengeschäftes beitragen. 
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