Der Valentinstag wird zwar weiterhin von der in diesem Jahr sehr teuren roten Rose dominiert, doch er wird auch bunter. Das ist der Eindruck, den der Blumengroßhandel nach Auskunft seines Verbands BGI hat. Die Händler meinen, dass der Valentinstag auf einem Werktag dazu animiert, Blumen nicht nur für den privaten Gebrauch zu kaufen, sondern auch als Wertschätzung an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kollegen im Geschäft zu überreichen. Dies zeigte sich auch in einem breiteren Absatz im Produktsegment. Neben den roten und andersfarbigen Rosen sei auch der Umsatz mit Frühlingsprodukten wie Ranunkeln, Anemonen, Freesien, Tulpen und (Mini-)Gerbera gestiegen.
Insgesamt stellten die Großhändler fest, dass sich die Valentinskäufe in diesem Jahr stark auf Schnittblumen fokussierten, einzelne Händler berichteten aber auch von ersten Abverkäufen von Outdoor-Produkten für den Frühlingsgarten. Zimmerpflanzen waren im diesjährigen Valentinsgeschäft weniger gefragt, so der Eindruck.
Für viele der befragten Großhändler im Osten rangiert nach wie vor der internationale Frauentag in der Bedeutung vor dem Valentinstag. Dennoch konnten auch ostdeutsche Blumengroßhändler eine Umsatzsteigerung zu Valentin registrieren, bis hin zu einem vergleichbaren Geschäft wie am Frauentag.