Strategische Partnerschaft

Bosch arbeitet mit Alibaba zusammen

Die neue Bosch-Zentrale in Shanghai. Das Unternehmen ist seit 1909 in China präsent.Bildunterschrift anzeigen
Die neue Bosch-Zentrale in Shanghai. Das Unternehmen ist seit 1909 in China präsent.
18.05.2017

Die deutsche Bosch-Gruppe geht eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba ein, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Big Data-basiertes Marketing, Internet der Dinge (IoT) und Omnichannel-Handel zu verstärken.Bosch hat sein erstes Verkaufsbüro in China bereits 1909 eröffnet und verkauft seit 2010 direkt an chinesische Konsumenten über die Alibaba-B2C-Webseite Tmall. Bosch betreibt vier Flagship Stores auf Tmall und vertreibt darüber Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge, Automobilzubehör und -services sowie Heizungs- und Kühlungsanlagen.Die strategische Partnerschaft erstreckt sich über verschiedene Bereiche Alibabas wie IoT, Cloud Computing und das R&D-Team "Künstliche Intelligenz", um vernetzte, smarte Geräte zu entwickeln.China ist der zweitgrößte Markt für Bosch außerhalb Deutschlands und der größte Wachstumstreiber. Im Jahr 2015 trugen die Verkäufe in China 57,8 Prozent zu den Gesamtverkäufen im asiatisch-pazifischen Raum bei und 15,8 Prozent zu den globalen Gesamtverkäufen.Die Bosch-Gruppe erzielte in China 2016 einen Umsatz von 12,5 Mrd. € und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Bereits in den vergangenen zehn Jahren erzielte Bosch jährlich eine durchschnittliche Wachstumsrate von mehr als 20 Prozent und konnte seinen Umsatz in der Volksrepublik in diesem Zeitraum versiebenfachen. "China ist heute der größte Markt für Bosch außerhalb von Deutschland und bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber für unser Unternehmen", sagt Peter Tyroller, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für die Region Asien-Pazifik.
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