Internationale Eisenwarenmesse 2018

Hartwarenbranche berichtet von positivem erstem Halbjahr

Fünf Monate vor der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln zeichnet die Branche ein positives Bild vom Konjunkturverlauf.Bildunterschrift anzeigen
Fünf Monate vor der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln zeichnet die Branche ein positives Bild vom Konjunkturverlauf.

Die Umsätze der Werkzeugindustrie in Deutschland sind im ersten Halbjahr im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2016 um 7,2 Prozent gestiegen. Vor allem die größeren binnenwirtschaftlichen Impulse trugen laut Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) zu diesem Ergebnis bei. Demnach stieg die Inlandsnachfrage nach deutschem Werkzeug gemessen an den Auftragseingängen in den ersten sechs Monaten um 9,7 Prozent. Für den Export sind die Auftragseingänge bei den deutschen Herstellern um 7,7 Prozent gestiegen. Der Umsatz mit Ausfuhren lag um drei Prozent über dem des ersten Halbjahrs 2016.
Europa ist mit rund 72,5 Prozent der Gesamtausfuhren die wichtigste Zielregion für die deutschen Werkzeughersteller. Allein 59 Prozent der Gesamtausfuhren gingen im ersten Halbjahr 2017 in die EU-Mitgliedsstaaten. Nach Schätzungen des FWI erreichten die Werkzeugausfuhren im gesamten Jahr 2016 den Wert von vier Mrd. €.
Eine positive Entwicklung verzeichnet auch der Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) für seine angeschlossenen Werkzeugfachhändler. Allerdings werden die einzelnen Warengruppen sehr unterschiedlich bewertet, so dass sich nach dem ersten Halbjahr 2017 kein einheitliches Bild zeigt. Die Händler sehen in vielen Bereichen positive Tendenzen, so bei den Handwerkzeugen mit einem Zuwachs von rund 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Absatz von Elektrowerkzeugen stieg um 0,8 Prozent, jener von Zubehörprodukten um 0,6 Prozent. Einen deutlich stärkeren Zuwachs haben Bereiche wie Arbeitsschutz (3,6 Prozent), Präzisionswerkzeuge (2,2 Prozent) und Industriebedarf (2,7 Prozent) verzeichnet. Die anhaltende Baukonjunktur und der Aufschwung im Handwerk haben laut ZHH ebenfalls ihren Teil zu dieser günstigen Entwicklung beigetragen.
Auf diese Zahlen weist die Koelnmesse mit Blick auf die kommende Ausgabe der Internationalen Eisenwarenmesse vom 4. bis zum 7. März 2018 hin. Dort werden neben der Konjunktur weitere branchenbestimmende Entwicklungen wie Onlinevermarktung und die Optimierung der digitalen Prozesse - Stichwort: Industrie 4.0 - Thema sein.
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