Haftungs- und Zahlungsvereinbarungen

Jaka-BKL kritisiert „wenig solidarisches“ Verhalten

21.04.2020

Jaka-BKL, ostwestfälischer Hersteller von Küchen- und Badmöbeln, bewertet die Reaktion einiger seiner Handelskunden auf die Corona-Krise kritisch. Was ihm Sorge bereite, lässt sich der geschäftsführende Gesellschafter Leo Brecklinghaus in einer Pressemitteilung zitieren, seien "einige Handelspartner, die sich wenig solidarisch verhalten. Dazu gehört beispielsweise die Auflösung bestehender Haftungs- und Zahlungsvereinbarungen."
Schließlich müsse auch sein Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und habe wegen der geringeren Auslastung hohe Materialbestände, die vorfinanziert wurden. Nicht nachvollziehbar und vertretbar sei die Forderung einer großen deutschen Spedition, die gleich 8,5 Prozent "Corona-Erschwerniszulage" verlange. "Wir setzen alles daran, gemeinsam mit unseren Lieferanten, Dienstleistern und Handelspartnern diese Krisensituation zu meistern, um in absehbarer Zeit wieder durchstarten zu können", sagt Brecklinghaus und betont: "Wir sind uneingeschränkt für unsere Kunden erreichbar und halten die Lieferketten aufrecht. Die Baumärkte und Sanitärfachbetriebe sind ja nach wie vor geöffnet und der Internethandel ist aktiv."
In den Möbelhäusern würden - trotz vorrübergehender Schließung - derzeit noch bestehende Aufträge abgewickelt. "Wir hoffen, dass dieses Volumen insgesamt ausreichen wird, um unseren Betrieb auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Wir sind äußerst flexibel, um möglichst allen Kundenwünschen nachzukommen", versichert Brecklinghaus.
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