Drittes Quartal

DIY-Branche setzt Hochphase fort

Von Januar bis September erzielte die Branche einen Umsatz von 17,32 Mrd. Euro.Bildunterschrift anzeigen
Von Januar bis September erzielte die Branche einen Umsatz von 17,32 Mrd. Euro.
24.11.2020

Auch im dritten Quartal 2020 haben die Menschen ein hohes Vertrauen in die Bau- und Gartenfachmärkte, so der BHB in einer Mitteilung. In der Hauptreisezeit und der endenden Gartensaison, die ansonsten eher durch Umsatzzurückhaltung gekennzeichnet sind, konnte die Branche weiterhin zweistellige Zuwächse verzeichnen. Dies sei vor allem fehlenden Reisemöglichkeiten geschuldet, ist der Branchenverband überzeugt, aber Umfragen zeigten auch sehr deutlich die neue Lust am Heimwerken.

Von Januar bis September setzten die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland 17,32 Mrd. Euro um, was einem Umsatzplus von 15 Prozent entspricht. Auf vergleichbarer Fläche macht dies sogar einen Anstieg von 15,4 Prozent aus. In Österreich betrug der Anstieg bei einem Gesamtumsatz von 2,3 Mrd. Euro 11,4 Prozent, auf vergleichbarer Fläche 10,2 Prozent. Die Bau- und Gartenfachmärkte in der Schweiz setzten im Dreivierteljahresvergleich bei 2,76 Mrd. Schweizer Franken (CHF) 7,4 Prozent mehr um (flächenbereinigt ebenfalls +7,4 Prozent).

Lediglich Bereich Automotive im Minus

Die größten Zuwächse gab es bei Farben/Malerzubehör (+28,7 Prozent), gefolgt von der Gartenausstattung (+26,2 Prozent), Holz (+25,5 Prozent), Gartenmöbel (+25,2 Prozent) und Werkzeugen (+21,9 Prozent). Mit einem Rückgang um 3,7 Prozentpunkte rutscht lediglich der Bereich Automotive (Autozubehör, Anhänger, Fahrzeuge) ins Minus und spiegelt damit die eingeschränkte Mobilität der Deutschen im Corona-Jahr wider.

Gartenmöbel schneiden in Österreich schlecht ab

In Österreich gab es ebenfalls den größten Umsatzsprung bei Farben/Malerzubehör (+22,1 Prozent). Dahinter folgen Möbel (+21,6 Prozent), Werkzeuge (+20,9 Prozent), Gartenzubehör (+19,7 Prozent) und Holz (+18,5 Prozent). Das Gartenmöbelsortiment bricht jedoch um 16,1 Prozent ein. Ebenfalls im Minus sind die Produkte des Technik-/Büro-/Unterhaltungssortiments mit einem Rückgang von 0,9 Prozent. In der Schweiz wuchs die Warengruppe „Sonstiges“ im Dreivierteljahresvergleich um 29,3 Prozent an. Ebenfalls weit vorn waren klassische Bauelemente (16,1 Prozent) und Gartenausstattung (16 Prozent). Vier Sortimentsbereiche weisen negative Raten auf, mit einem Minus von 5,5 Prozent schneidet das Automotive-Sortiment am Schlechtesten ab.

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