Online boomt weiterhin

An Geschenken wird 2020 nicht gespart

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In diesem Jahr werden wieder mehr Sachgeschenke unter dem Baum liegen. 
01.12.2020

Die Deutschen planen dieses Jahr durchschnittlich 330 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Der Handel kann dementsprechend im Jahresendgeschäft mit einem Umsatzvolumen von 19,8 Mrd. Euro rechnen. Das sind Ergebnisse einer aktuellen GfK-Analyse zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Demnach werden 2020 wieder mehr Sachgeschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen, Gutscheine sind weniger gefragt. Im Bereich der technischen Konsumgüter prognostiziert GfK für 2020 ein globales Wachstum von 2,4 Prozent.

Die Hälfte der Befragten macht sich, ausgelöst durch Corona, Sorgen um ihre persönliche wirtschaftliche Zukunft. Damit ist der Wert wieder so hoch wie in der ersten Welle im April. Die geplanten Ausgaben von durchschnittlich 330 Euro bewegen sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Jahr 2019. Bereits im vergangenen Jahr wurden im Weihnachtsgeschäft Rekordumsätze erzielt. Während die 18 bis 29-Jährigen rund 500 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben wollen - ein Plus von 50 Prozent im Vorjahresvergleich -, spart die Altersgruppe 50+.

Auch wenn sich ein Drittel der Deutschen den weihnachtlichen Bummel in der Innenstadt nicht nehmen lässt, kaufen 55 Prozent in diesem Jahr mehr Weihnachtsgeschenke im Internet als sonst – vor allem die 18- bis 39-Jährigen.

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