Unsichere Marktlage und Probleme mit Lieferketten

Wachstumserwartungen der deutschen Werkzeugindustrie gedämpft

24.02.2021

Der Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2021 nur eine moderate Erholung der wirtschaftlichen Lage in der Traditionsbranche. Nach einem Umsatzrückgang von 5,3 Prozent im vergangenen Jahr stehen die Wachstumsaussichten für das laufende Jahr laut dem Verband unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Covid-Pandemie.

Insgesamt verzeichneten im vergangenen Geschäftsjahr 62 Prozent der Unternehmen Umsatzrückgänge, davon mehr als die Hälfte Einbußen von über 10 Prozent. Nur 38 Prozent der Betriebe schlossen das Geschäftsjahr 2020 ohne Umsatzeinbußen ab.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Branche nur ein moderates Umsatzwachstum. 64 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem Umsatzzuwachs in ihren Betrieben, der jedoch laut FWI in vielen Fällen die Umsatzrückgänge des vergangenen Jahres nicht kompensieren dürfte. Stagnierende Umsätze im laufenden Jahr erwarten 18 Prozent der Unternehmen. Zusätzlich berichten 72 Prozent der Unternehmen von Problemen in ihrer Lieferkette.

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