E-Commerce-Studie von EHI und Statista

Top 20 Onlineshops: Hornbach mit stärkstem Wachstum

Hornbach.de wuchs unter den Top 20 Onlineshops mit 86,2 Prozent am stärksten. 
Hornbach.de wuchs unter den Top 20 Onlineshops mit 86,2 Prozent am stärksten. 
12.10.2021

Im vergangenen Jahr haben die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland 68,8 Mrd. Euro (2019: 51,7 Mrd. Euro) erwirtschaftet, wie die Analysen der EHI/Statista-Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2021“ zeigen. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 33,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das stärkste Wachstum unter den Top 20 verzeichnete hornbach.de (86,2 Prozent). Das Ranking der umsatzstärksten Onlineshops führt Branchenprimus amazon.de mit einem Netto-E-Commerce-Umsatz von 13,9 Mrd. Euro vor otto.de mit 4,5 Mrd. Euro an. 40,0 Prozent des Gesamtumsatzes gehen auf die Top-10-Onlineshops zurück, 31,9 Prozent erwirtschaften die Onlineshops auf den Rängen elf bis 100. Damit verbuchen die Top 100 mit 71,9 Prozent fast drei Viertel des Gesamtumsatzes der Top-1.000. Generalisten sind mit einem Anteil von 33,1 Prozent (Umsatz: 22,8 Mrd. Euro) am häufigsten unter den 1.000 umsatzstärksten Onlineshops zu finden.

Erstmals im Fokus: Marktplätze

Marktplätze gewinnen laut den Forschern immer mehr an Bedeutung. 44,8 Prozent der untersuchten Onlineshops besitzen ein Shop-Profil auf Amazon. 36,3 Prozent sind auf Ebay aktiv und 14,4 Prozent nutzen den Online-Marktplatz von Kaufland. In diesem Jahr wurden erstmals auch reine Marktplätze wie ebay.de untersucht. Das größte Bruttohandelsvolumen in Deutschland hat amazon.de mit 35,4 Mrd. Euro. Es folgen ebay.de (11,8 Mrd. Euro) und otto.de (5,5 Mrd. Euro). „Größere Unternehmen entwickeln sich selbst zu Marktplätzen oder gar Plattformen und investieren große Summen, um der Kundschaft noch mehr Services anzubieten“, erklärt Lars Hofacker, E-Commerce-Experte beim EHI.

Bezahlmethoden

Bei den Bezahlmöglichkeiten werden sogenannte Wallets, also elektronische Brieftaschen, in 95,1 Prozent der untersuchten Onlineshops angeboten. Darunter dominiert Paypal mit 94,5 Prozent, in 24,2 Prozent der Fälle kann mit Amazon Pay bezahlt werden, die Nutzung der elektronischen Geldbörse Apple Pay bieten 5,9 Prozent der Onlinehändler an. Hinter der Bezahlmethode Wallets rangieren Kreditkarten (92,2 Prozent), kontobasierte Verfahren wie Lastschrift (81,5 Prozent), Käufe per Rechnung (76,0 Prozent) und klassische Zahlungsverfahren wie die Überweisung (75,6 Prozent).

Das Ranking der Top-100-Onlineshops steht als interaktive Grafik zur Verfügung.

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