Eine EU-finanzierte Prüfung ausgewählter Gasgeräte wie Grills, Gaskocher und Campingkocher ergab, dass 73 Prozent von ihnen die EU-Anforderungen an Leistung und Produktdokumentation nicht erfüllten. So lautete das Ergebnis einer Prüfkampagne, die von der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU der Europäischen Kommission (GD GROW) organisiert wurde.
Die Marktüberwachungsbehörden prüften 74 Produkte: 35 Grills mit oder ohne Seitenbrenner, 23 Campingkocher und 16 Gaskocher. Sie wurden in 13 Ländern in Geschäften und online für einen Durchschnittspreis von 170 Euro beschafft. Die Produkte wurden auf die Einhaltung der EU-Normen für Gasgeräte geprüft, die Kriterien wie Gestaltung, Leistung, Sicherheit und Kennzeichnung umfassen.
Die meisten Mängel (23 Proben; 31 Prozent) waren auf fehlende formale Unterlagen oder Kennzeichnungen auf dem Produkt oder der Verpackung zurückzuführen. Die restlichen Mängel (31 Proben; 42 Prozent) betrafen Leistungsprobleme, von denen die häufigsten die Sicherheit bei hohen Temperaturen betrafen – hauptsächlich bei Campingkochern. Bei den beiden anderen Produkttypen waren die häufigsten Mängel die Querzündung, die Betriebssicherheit und die Temperatur.
Von den 54 nichtkonformen Geräten wurden 37 als geringes Risiko, fünf als mittleres Risiko, vier als hohes Risiko, eins als ernstes Risiko und eins als kein Risiko eingestuft, während die Bewertung der übrigen Stichproben noch nicht abgeschlossen ist.







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