Die Tapetenbranche durchläuft einen Wandel. Das verdeutlichte Dr. Frederik Rasch vom Verband der Deutschen Tapetenindustrie (VDT) gestern im Rahmen des Tapetengipfels in Bad Homburg. Anhand der Verbandsstatistik verdeutlichte er, wie ernst die Lage ist: Umsatzrückgänge von 17 Prozent im Inland im ersten Halbjahr 2026. Derweil läuft es auf den großen europäischen Tapetenmärkten besser als in Deutschland, dort blieben die Umsätze mit -1 Prozent noch vergleichsweise stabil.
Insbesondere der DIY-Handel und der Discount verloren erheblich – für die Branchenexperten ein Zeichen, dass der Preis nicht mehr der entscheidende Faktor sei. Der Fachhandel stemme sich noch am besten gegen die Mengenentwicklung, erklärte Rasch, und zog daraus den Schluss: „Die Tugenden Beratung, Qualität, Kundennähe spielen eine große Rolle“.
Rasch präsentierte auch die Ergebnisse der Marktstudie „Die Tapete aus…












