Am Tesa-Werk in Hamburg hat mit dem Spatenstich die Bauphase für die im Januar 2026 angekündigte Power-to-Heat-Anlage mit integriertem thermischem Energiespeicher begonnen. Das sei der nächste Meilenstein bei der Elektrifizierung der Prozesswärme, betont der Hersteller von Klebebändern und selbstklebenden Produktlösungen.
Im Werk in Hamburg werden Klebebänder für die Elektronik-, Automobil-, Druck- und Papierindustrie hergestellt. Trocknungsprozesse und die Rückgewinnung von Lösemitteln benötigen große Mengen an Prozesswärme und Dampf, die am Standort bislang überwiegend mit fossilen Energieträgern erzeugt wurden.
Auf dem Werksgelände wurde zuvor ein Bestandsgebäude zurückgebaut, um Platz für die neue Energieinfrastruktur zu schaffen. Ab Sommer 2027 soll die Anlage rund zwei Drittel des jährlichen Dampfbedarfs decken und die CO₂-Emissionen um rund 4.600 Tonnen pro Jahr reduzieren.
Das Projekt ist Teil der Tesa-Nachhaltigkeitsstrategie „We do“ und unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Produktion (90 Prozent Scope 1 und 2-Reduktion gegenüber dem Basisjahr 2018 und Kompensation der restlichen 10 Prozent an nicht vermeidbaren Emissionen im Zieljahr) bis 2030.













