GWS-Studie

E-Commerce wird zur Kundenbindung eingesetzt

Die GWS hat gemeinsam mit CIO, CSO und Computerwoche die Ziele von Unternehmen in Verbindung mit dem digitalen Handel, mögliche Hürden in Projekten sowie zukünftige Ansprüche an oder Chancen für den E-Commerce beleuchtet.(Quelle: GWS Gesellschaft für Warenwirtschaft-Systeme mbH)
Die GWS hat gemeinsam mit CIO, CSO und Computerwoche die Ziele von Unternehmen in Verbindung mit dem digitalen Handel, mögliche Hürden in Projekten sowie zukünftige Ansprüche an oder Chancen für den E-Commerce beleuchtet.
29.10.2026

E-Commerce wird vor allem als Instrument genutzt, um eine lang anhaltende, loyale Kundenbindung zu erreichen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie unter 106 Unternehmen aus den Bereichen B2C- und B2B-Handel, Produktion und Dienstleistung, die die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH, ein Anbieter von ERP-Systemen für den Handel, gemeinsam mit den Fachmedien CIO, CSO und Computerwoche durchgeführt hat. 56 Prozent aller Befragten – hauptsächlich kleinere Unternehmen mit unter 500 Beschäftigten – nennen den Auf- und Ausbau von Kundenbeziehungen als treibende Kraft für ihre E-Commerce-Nutzung. Die Umsatzsteigerung nimmt mit 37 Prozent der Nennungen als Motiv für E-Commerce-Investitionen eine eher nachgeordnete Bedeutung ein.

37 Prozent der befragten Firmen nutzen E-Commerce. Mehr als die Hälfte gibt an, dass die Einführung der E-Commerce-Lösung als mittelfristiges Projekt mit einer Dauer von ein bis drei Jahren ins Auge gefasst wird. 85 Prozent sind zufrieden bis sehr zufrieden mit der bei ihnen eingesetzten Lösung.

Die größten Hürden, vor denen Unternehmen im Bereich E-Commerce und E-Commerce-Lösungen stehen, sind technische Komplexität (31 Prozent), IT-Security-Probleme (22 Prozent) und fehlende Skalierbarkeit (21 Prozent). Der B2C-Handel hadert insbesondere mit der unzureichenden Performance (40 Prozent), während der B2B-Handel die Integration ins ERP (29 Prozent) als zentrale Problematik ansieht.

48 Prozent der befragten Unternehmen wünschen sich von den genutzten E-Commerce-Systemen Flexibilität, Anpassbarkeit und Skalierbarkeit, 41 Prozent hätten gern mehr technische Leistungsfähigkeit und 36 Prozent legen Wert auf Benutzerfreundlichkeit. Kundenkonten und Rollenmodelle sind für 47 Prozent der Befragten konkrete Anforderungen an den E-Commerce.

87 Prozent der Unternehmen nehmen Änderungen an ihrer E-Commerce-Lösung vor. Am relevantesten ist der Bedarf an höherer branchenspezifischer Anpassung mit 37 Prozent. Die produzierenden Gewerbe kommen hier sogar auf ein Ergebnis von 54 Prozent. Kleinere Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten verzichten dabei fast doppelt so häufig auf eine Anpassung ihrer E-Commerce-Lösung als größere mit mehr als 500 Beschäftigten.

Die Studie kann kostenfrei bei der Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH angefordert werden: https://gws.ms/studie-e-commerce-2026/

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