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1997, Nr. 9, S. 40 HANDEL “Bauzentrum 2010" Konzentration auf das Kerngeschäft “Bauzentrum 2010" heißt bei i&M die Strategie für die kommenden Jahre. Die Unternehmen wollen sich stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren und gleichzeitig dem DIY-Bereich weiter öffnen - als Gegenpol zu den Giganten   Der Markt wird sich verändern und mit ihm der Handel. Steigendes Qualitätsbewußtsein, höhere Anforderungen und Ansprüche, Stil und Individualität stärker ausgeprägt und ein Trend zu naturbelassenen Werkstoffen, diese Bedingungen werden allein schon vom künftigen Produktangebot zu erfüllen sein. Parallel sieht sich der Mittelstand einem anhaltenden Flächenboom in Form von Mega- oder Hyper-Märkten mit enormen Sortimentserweiterungen ausgesetzt. Insgesamt, so die Erwartungen von rund 350 Teilnehmern auf der Hauptversammlung in Bremen, werden die Anforderungen an die Handelsleistung deutlich steigen. Günter Mathieu von der MMP GmbH, Saarbrükken, drückte es bei der Vorstellung des neuen Fachmarktkonzeptes drastischer aus: “Qualitäts- und Serviceorientierung werden dramatisch zunehmen."   In einer Nischen-Strategie mit verbesserter Zielgruppenausrichtung sieht die Kooperation die “Überlebenschance für den mittelständischen Baustoffachhandel". Zu dieser als “klare Gegenpositionierung zu den Giganten" verstandenen Philosophie gehören Eigeninitiative und Flexibilität, um sich mit geschärftem Kompetenzprofil, Standortnähe und erworbenem Image auf dem Markt zu behaupten.   Helfen soll bei der Positionierung das Konzept “Bauzentrum 2010", in dem die angeschlossenen Unternehmen das Kerngeschäft stärker in den Mittelpunkt der geschäftlichen Bemühungen stellen und so weitere Kundenpotentiale erschließen. Ein Stichwort gab Max Zillinger vom Bauzentrum in Osterhofen: “Bei zunehmender Vernetzung der Sortimente sind Abgrenzungen für den Kunden nicht mehr zu erkennen." In dieser Entwicklung sieht i&M eine gewichtige Chance zur Stärkung des eigenen Profils.   Dem bei aller Veränderung künftig erwarteten Renovationsmarkt werden standortindividuelle Sortimentsmodule so angeboten, daß - zum Beispiel im Bereich Sanitär, Bad oder Innenausbau - besondere Leistungsfähigkeit und Kompetenz herausgestellt wird. Know-how-Transfer aus eigens eingerichteten Fachgruppen wird die angestrebte Weiterentwicklung der Profi-Shops mit eindeutiger Ausrichtung auf Handwerker und Heimwerker noch verstärken.   Neben dieser klaren Systemorientierung erfolgt eine genauere Focussierung der…
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