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Durch Osteuropa in konzentrischen Kreisen

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2001, Nr. 1, S. 14 Titel Interview Durch Osteuropa in konzentrischen Kreisen Baumax zeigt deutschen Wettbewerbern die Zähne ­ nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen Ländern Osteuropas, erfreulich für Martin Essl, Direktor des Unternehmens diy: Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens, in Österreich und international? Martin Essl: Wir sind ein internationales Unternehmen, und das seit zehn Jahren. In Europa gehörten wir zu den ersten Do-it-yourself-Unternehmen, die über die Grenzen gegangen sind. Wir sind in jedem Land, in dem wir vertreten sind, marktführend. Aus diesem Grunde ist die Landesdimension für uns nicht mehr von besonderer Bedeutung. Die absolute Stärke von Baumax ist die Bekanntheit des Namens ­ in Österreich sind wir fast eine Markenikone, 96 Prozent kennen unseren Namen und verbinden Baumax mit Heimwerken. Natürlich haben wir hier die besten und meisten Standorte. Darauf können wir aufbauen. Hinzu kommt noch unsere Innovationskraft. Wir schauen nicht gebannt auf unsere Wettbewerber um zu sehen, was wir imitieren können oder müssen. Durch unsere jahrzehnte lange Entwicklung haben wir in Österreich natürlich große, aber auch kleine Märkte. Als Schwäche möchte ich diesen Punkt eigentlich gar nicht auffassen, da wir im Gegensatz dazu mit den Mega-Baumax-Märkten (über 8.500 m2 Fläche), den Märkten zwischen 6.000 und 8.000 m2 sowie den Nahversorgungsmärkten bis 4.000 m2 ideale Konzepte mit zukunftsorientierten Marktgrößen entwickelt haben. Damit werden wir auch langfristig zukunftsorientierte Größen haben. Martin Essl: "Wir haben schon ein Team in Serbien." diy: Die umstrittene Farnleitner-Verordnung wurde Mitte des Jahres aufgehoben. Wie hat sich diese Entscheidung auf Baumax ausgewirkt? Essl: Es stimmt, die Farnleitner-Verordnung wurde aufgehoben. Es gibt jedoch Rahmenbedingungen und andere Verordnungen, die Landessache sind und die nicht aufgehoben wurden. Man kann nicht davon ausgehen, dass jetzt in Österreich die große Baumarkt-Expansion beginnt. Es war in Österreich schon immer schwierig, Standorte zu realisieren. Es gab schon früher einen Überbesatz an Baumärkten, unser Land ist voll damit. So ist es schon betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, dass noch wer weiß wie viele neue Baumärkte in Österreich entstehen. Ich glaube, die DIY-Szene hat von den oftmals gescheiterten Versuchen deutscher Mitbewerber in Österreich gelernt, dass wir nicht das Schlaraffenland sind. Es wird kein weiterer…
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