diy plus

Interpares-Mobau

diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Die beiden ursprünglich eigenständigen Kooperationen Interpares und Mobau haben am 26.und 27. Januar 1994 die Fusion beschlossen. Die Zentrale Interpares, die bereits 1962 in Rohrbach gegründet wurde, hatte ihren Sitz in einer alten Villa in Karlsruhe. 1969 richtete sie die erste betriebswirtschaftliche Abteilung mit Rechnungswesen und Betriebsstatistik ein. 1973 folgte das erste Zentrallager für das Rhein-Main-Gebiet, Baden-Württemberg und Bayern.
Die Interpares gründet Zentralläger
In den achtziger Jahren verstärkte die Kooperation die Aktivitäten in den Regionen Westfalen und Nord, und es kamen neue Zentralläger in Bergkamen und Sittensen hinzu. 1984 zog die Zentrale an den heutigen Standort in Karlsruhe um, 1991 kam ein zweites Gebäude hinzu. Bis 1994 wuchs die Kooperation auf rund 180 Gesellschafterfirmen, die über 450 Betriebsstätten verfügten.
125 Handelsbetriebe hatten größere SB-Flächen mit zusammen ca. 200.000 m² Einzelhandelsfläche. Im Einzelhandelsbereich wurde 1993 ein Bruttoumsatz von 860 Mio. DM erzielt. Der gesamte Außenumsatz aller Interpares-Gesellschafter umfasste mehr als 5 Mrd. DM. Das von der Zentrale abgewickelte Warenvolumen erreichte 1,8 Mrd. DM, davon waren 90 Prozent zentralreguliert.
Die jüngere Schwester Mobau
Die Mobau wurde im Januar 1971 in Rheinbach von 13 Gesellschaftern gegründet. Zum 1. April nahm die Zentrale den Geschäftsbetrieb in einem Büro mit 50 m² Fläche und 5.000 m² Lagerfläche auf. 1973 wurde die Zentrallagerfläche auf 9.000 m² erweitert. Ein Jahr später zog das Unternehmen nach Euskirchen um und mietete dort ein 20.000 m² großes Lager an.
Die ersten Baumärkte wurden 1976 eingerichtet. 1978 folgten die ersten Gartenmärkte, und die Kooperation erwarb ein eigenes Grundstück mit 2.000 m² Lagerkapazität und 6.000 m² großer Halle. Bis 1981 wuchs die Zahl der Verkaufsstellen auf 74, die von 15 Gesellschaftern und 35 Partnerhändlern betrieben wurden.
1983/84 wurden das eigene Verwaltungsgebäude gebaut und die Lagerfläche nochmals erweitert; außerdem erhielten die Partnerhändler die Möglichkeit, Gesellschafter zu werden. 1991 verfügte die Kooperation über 80.000 m² Grundstücksfläche in Euskirchen. Der Außenumsatz der Mobau-Gesellschafter erreichte 1993 rund zwei Mrd. DM, davon ca. 540 Mio. DM im Einzelhandelsbereich; zusätzlich wurde im Bereich Baustoffhandel/Bauzentren mit Endverbrauchern etwa 300 Mio. DM umgesetzt.
Freiwillige Fusion mit vielen Vorteilen
Die freiwillige Fusion der beiden Kooperationen hat den Gesellschafter…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch