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Entwicklung der DIY-Handelsbetriebe 2002

Zu Jahresbeginn 2002 rechnete der Dähne Verlag auf Grund der Planungen der Unternehmen mit rund 80 Neueröffnungen und zahlreichen Großumbauten. Im übrigen war vor allem von Standortsicherung durch Erweiterung und Umplanung die Rede

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1. Auch 2002 waren die Neueröffnungen keineswegs gleichmäßig über das gesamte Jahr verteilt. Während im Januar, Juli und November die wenigsten Baumärkte eingeweiht wurden, kamen im März, Mai, Juni, September und Oktober die meisten Baumärkte hinzu. Im Jahr zuvor waren die Monate mit den meisten Baumärkten: März, April, Juni, Oktober und November. Wer sich an die Entwicklung in den letzten Jahren erinnert, dem fällt ein Eröffnungsschwerpunkt zum Jahresende hin, in den Monaten September bis Dezember, ins Auge. Außerdem lässt sich in 2002 ab Jahresbeginn ein von Monat zu Monat ansteigender Trend bei den Neueröffnungen beobachten, der sich aus einem Januartief bis zu einem absoluten Hoch im Mai, nach einem Einbruch im April hochschaukelt. Nach Einbrüchen von Juni bis August bildet sich im September und Oktober fast eine Doppelspitze heraus, die im November und Dezember nur halb so hohes Niveau erreicht. Ergänzend zu diesen generellen Aussagen lassen sich auch in diesem Jahr wieder einige besonders bemerkenswerte Abweichungen zu den Vorjahresmonaten ermitteln. So konnte im Mai ein Plus von 10,3 Prozentpunkten und im November ein Minus von 9,7 Prozentpunkten festgestellt werden. Im Berichtszeitraum liegt der Anteil der Neueröffnungen in der ersten Jahreshälfte höher als im zweiten Halbjahr. Während 2001 im ersten Halbjahr 49,5 Prozent der Neueröffnungen erfolgten, waren es 2002 bereits 51,5 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte 2002 wurden folglich 48,5 Prozent der neuen Märkte in den Kampf um Standorte geschickt, zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum.
2. Die seit längerem zu beobachtende Tendenz zu immer größeren Verkaufsflächen wird auch im Jahr 2002 bei den neu eröffneten Märkten im wesentlichen bestätigt. So hatten im Berichtszeitraum 40,2 Prozent sämtlicher Neueröffnungen zwischen 5.000 m² Verkaufsfläche und 10.000 m² Verkaufsfläche, während dieser Anteil 2001 noch deutlich darunter bei 36,5 Prozent lag. Dafür musste in der Betriebsgrößenkategorie mit mehr als 10.000 m² Verkaufsfläche gegenüber dem Vorjahr ein Minus um 5,1 Prozentpunkte auf 34,1 Prozent festgestellt werden. Dabei gab es im Berichtszeitraum einige Baumärkte, deren gewichtete Verkaufsfläche von den Unternehmen mit rund 10.000 m² Verkaufsfläche beziffert wurde, die deshalb in die Kategorie bis 10.000 m² Verkaufsfläche eingereiht wurden. Wer 2002 sämtliche Baumärkte mit über 5.000 m² Verkaufsfläche betrachtet, kommt gegenüber 2001 auf ein Minus von 1,4 Prozentpunkte, und zwar von…
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